Grundfos Unterwasserpumpen

Energiekosten machen den Unterschied

Unterwasserpumpen der Baureihe SP von Grundfos fördern Roh- und Grundwasser aus Brunnen oder mittels Saugschutzmantel aus Behältern; sie dienen auch zur Grundwasserabsenkung und Druckerhöhung (Einsatzbeispiele finden sich im Bergbau und im Offshore-Betrieb).

Was SP-Pumpen als Brunnenpumpen qualifiziert: Die Grundfos SP Unterwassermotorpumpen sind in drei verschiedenen Edelstahlwerkstoffen (1.4301/1.4401 und 1.4539) erhältlich, somit können sie für verschiedenste Wässer eingesetzt werden. Die neuen LSR Zwischenlager sind wassergeschmiert und haben eine achteckige Form.

Sandkörner haben so keine Chance, sich festzusetzen, sie werden mit dem Wasser ausgeschwemmt (zulässig sind nun Sandgehalte bis 150 g/m³ für die Medium SP Baureihe). Ein Einlaufsieb verhindert, dass größere Feststoffe in die Pumpe eindringen. Ein Rückschlagventil mit kurzer Schließzeit minimiert das Risiko gefährlicher Wasserschläge.

SP-Pumpen sind in Versionen mit einem Durchmesser von 4, 6, 8, 10 und 12 Zoll für Förderstrome bis zu 470 m³/h und Förderhöhen bis zu 810 m verfügbar. Da Brunnenpumpen in der Regel rund um die Uhr fördern, ist aus Kostengründen ein Pumpenbetrieb am optimalen Wirkungsgradpunkt anzustreben. Denn der Wirkungsgrad und damit die Energiekosten machen den Unterschied!

Deshalb sind die Grundfos-Entwickler stolz darauf, den hydraulischen Wirkungsgrad der Medium SP-Baugrößen auf über 70 % angehoben zu haben (Medium SP = 4“(101 mm) Hydraulik); Fördermenge 6 bis 17 m3/h; Förderhöhe bis 500 m). Somit übertreffen die Medium SP deutlich die seit Januar 2015 geltenden Wirkungsgradgrenzwerte der EU (MEI ≥ 0,4) und übertreffen teilweise den maximalen Referenzwert von 0,7.

In einer Reihe von Anwendungen bietet die Drehzahlstellung per Frequenzumrichter deutliche Vorteile – neben der effizienteren Nutzung von Energie ist auf diese Weise vielfach eine Prozessoptimierung möglich, der Betreiber profitiert zudem vom höheren Bedienkomfort. Mit Control CUE-Schaltschränken offeriert Grundfos für Pumpenleistungen zwischen 2,2 und 90 kW schlüsselfertige Lösungen mit einem Frequenzumrichter der Baureihe CUE.

Neben der klassischen Regelung ‚Konstantdruck‘ (dabei bleibt der Förderdruck auch bei abnehmendem Förderstrom gleich) beherrscht Control CUE darüber hinaus weitere Regelungsvarianten: Zur Druckverlustkompensation bei langen Rohrleitungen steht die Proportionaldruck-Regelung zur Verfügung. Fördert die SP-Pumpe Brunnenwasser zu einer Filteranlage, sind ein ‚konstanter Differenzdruck‘ oder ein ‚konstanter Volumenstrom‘ die Regelungen der Wahl.

Zur Beschickung/Entnahme von bzw. aus offenen Vorlagebehältern und Quellfassungen wählt der Betreiber bevorzugt die Regelung ‚konstanter Füllstand‘. Alle notwendigen Parameter sind bereits im Frequenzumrichter abgespeichert, so dass die Inbetriebnahme deutlich verkürzt werden kann.

Nicht nur technisch bieten diese 4“-Pumpen wesentliche Neuerungen, auch in der Logistik geht Grundfos neue Wege: Ab Januar 2016 hält das Unternehmen mit einem zentralen Europalager die am häufigsten nachgefragten 4“-Unterwasserpumpen der Baureihe SP zum sofortigen Abruf bereit.

Weitere Informationen unter:
www.grundfos.de
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