Digitalisierung und Smart Data scheinen derzeit mehr denn je die Lösungen für schlichtweg jedes Problem: vom effizienten Ressourceneinsatz bis zur Objektivierung der Qualität von Facility Management Leistungen. Aber wer Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft sagt, der muss auch Bestand sagen – und da wird es kompliziert. Denn was für ein Objekt noch ganz einfach umsetzbar erscheint, erfordert für ein ganzes Portfolio unter Umständen unverhältnismäßig viele Ressourcen.

Nichtsdestotrotz ist das Thema zu wichtig, um es im Bestand einfach zu ignorieren. Aber anstatt sich an Ideallösungen für Neubauten zu orientieren, muss man hier eigene Wege gehen, um optimale Ergebnisse bei möglichst überschaubarem Aufwand zu erzielen. Statt Smart Building ist die effiziente Nutzung von Smart Data angesagt.

Um hierbei zur unternehmensindividuell besten Lösung zu gelangen, ist es zunächst notwendig, sich die richtigen Fragen zu stellen. So sollte in jedem Fall klar sein, welche Ziele man für seinen Immobilienbestand verfolgt. Geht es mir vor allem um die Nutzungsqualität? Oder will ich Energie einsparen? Im nächsten Schritt muss definiert werden, welche Informationen zur Erreichung dieser Ziele erforderlich sind. Und natürlich ist deren effiziente Beschaffung ein weiterer wichtiger Punkt. Die alles entscheidende Frage ist jedoch, wie aus diesen an sich dummen Daten echte Informationen werden, die mir eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage liefern. Es gilt Kennzahlen zu bilden, sinnvoll zu gewichten und intelligente Kriterienmodelle zu entwickeln.

Für eine Kommune ist dabei von zentraler Bedeutung, ihre Eigentümerrolle proaktiv wahrzunehmen und den Bauunterhalt ihrer Liegenschaften entsprechend des Instandhaltungsstaus zu planen. Um dies alles zu erreichen, bedarf es einerseits Informationen zum Bauzustand, der Ausstattung und dem Instandhaltungsbedarf der Liegenschaften. Neben diesen sind andrerseits z.B. Informationen zur energetischen Qualität der Hülle und den Energieträgern erforderlich.

Eine Möglichkeit, diese Daten möglichst effizient zu erheben, bietet die Software AiBATROS®. Sie nutzt das Pareto-Prinzip, nach dem mit vergleichsweise geringem Aufwand bereits ein ausreichendes Maß an Daten gesammelt werden kann. Man konzentriert sich dabei auf das Wesentliche: wenige geometrische Größen und der Zustand der kostenintensivsten Bauteile werden anhand objektiver Bewertungsmaßstäbe in einer Datenbank erfasst.

Die Software leitet dann mittels Statistik die erforderlichen Massen ab, ermittelt für jedes Gebäude den Instandsetzungs- und Modernisierungsbedarf und berechnet die Kosten der entsprechenden Maßnahmen mit einer Genauigkeit von +/- 10 %. Auf diese Weise lassen sich der Instandhaltungsstau und die für eine mittelfristige Instandhaltungsplanung notwendigen Daten verhältnismäßig schnell erheben.

Die Digitalisierung Ihres Liegenschaftsmanagements lässt sich somit für den ganzen Bestand effizient umsetzen. Wir unterstützen Sie dabei, diese neuen Bedürfnisse zu erkennen, Ihre Prozesse und Strategien daran anzupassen und Teil des Aufschwungs zu werden.

Weitere Informationen unter:
www.calcon.de
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