Die Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig digitale Technologien für den Betrieb von Schulen sein können. Und das nicht nur, um außergewöhnliche Situationen zu meistern.

Die gute alte Kreidetafel hat ausgedient: Zum Lernen das Internet nutzen, Smartphones und neueste Tablets einsetzen und dem Unterricht auf einem interaktiven Smartboard folgen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat mit dem DigitalPakt Schule die Notwendigkeit der digitalen Aufrüstung erkannt und dafür 5 Milliarden Euro bereitgestellt. Doch bis Jahresbeginn wurde davon erst ein Bruchteil abgerufen. Vielleicht auch deshalb, weil vielen potentiellen Antragsstellern die bürokratischen Hürden bisher zu hoch waren.

Wenn die Corona-Welle abebbt, steht der Großteil der Mittel also noch zur Verfügung. Kommt bald der große Ansturm?

Schule 2.0: IT trifft auf Pädagogik

Thomas Blanke, Senior-Consultant der Bielefelder Avanis GmbH, geht davon aus, dass die Nachfrage nach den Fördermitteln im Anschluss an Corona drastisch steigen wird. Deshalb empfiehlt er, frühzeitig den Rat von Fachleuten einzuholen, damit die Gelder korrekt beantragt und sinnvoll eingesetzt werden können.

Denn der DigitalPakt Schule folgt dem Grundsatz „Keine Ausstattung ohne Konzept“. Deshalb ist die Vorlage eines Medienentwicklungsplans jeder einzelnen Schule eine zentrale Voraussetzung für die Beantragung. Das Besondere daran: Auch Beratungsleistungen lassen sich mit Mitteln aus dem DigitalPakt fördern.

Drahtlos statt ratlos: Digitalisierung beginnt mit dem WLAN

Digitalisierung in Schulen beginnt mit schnellem WLAN. Digitales Lernen ist drahtlos. Kabelstränge haben im Zeitalter von Smartphones, Tablets und Laptops ausgedient. Doch eine kürzlich im Auftrag des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) erstellte Umfrage zeigt erneut, wie dringend die Schulen auf die Digitalisierung warten. So gibt es nach Aussage der befragten Schulleitungen nur an jeder dritten Schule in allen Klassen- und Fachräumen Zugang zum schnellen Internet und zum WLAN. Damit hinken deutsche Schulen gemessen am europäischen Standard weit hinterher.

Der IT-Consultant Thomas Blanke hat bereits viele Schulen und andere Bildungseinrichtungen beraten. Derzeit betreuen die Netzwerk-Spezialisten aus Bielefeld, die sich bereits seit Anfang der 2000er Jahre intensiv mit Wi-Fi-Technologie beschäftigen, verschiedene schulische Großprojekte im norddeutschen Raum.

Bildunterschrift:

Thomas Blanke von der Bielefelder Avanis GmbH berät Schulen zum Thema DigitalPakt.

www.avanis.de