„Wir wissen, worauf es bei Gebäuden für Senioren und Menschen mit Handicap ankommt. Zum Beispiel auf den vorbeugenden Brandschutz, der im Notfall der Feuerwehr Zeit verschafft und die geordnete Evakuierung der Bewohner möglich macht“, erklärt Bauunternehmer Rainer Rudolf. Mit seiner Aktiv Wohnbau & Rudolf Wohnbau GmbH errichtete er in der Gemeinde Mühlhausen im Rhein-Neckar-Kreis die Seniorenresidenz Kraichgau.

Es entstanden 90 Einzelpflegeappartements mit eigenem Bad und 14 Wohnungen in einem Gebäude, das als KfW-Effizienzhaus 40+ erstellt wurde – und somit nur 40 Prozent der Heizenergie benötigt, die aktuell gesetzlich zulässig in einem Neubau verbraucht werden darf. Die Außenwand wurde dafür aus massivem Mauerwerk und Stahlbeton mit Wärmedämm- Verbundsystem (WDVS) erstellt. Das WDVS ebenso wie eine Wärmedämmung auf dem Flachdach, Fenster mit Dreifachverglasung und die Vermeidung von Wärmebrücken unterstützten die energieeffiziente Bauweise.

Vorbeugender Brandschutz

Bauunternehmer Rudolf gilt in der Region Rhein-Neckar inzwischen als ausgewiesener Spezialist für den Bau von Pflegeeinrichtungen und barrierefreien Wohnungen. Auf der Fachmesse BAU hatte er das WDVS „MW A1“ von HECK Wall Systems kennengelernt – das erste europäisch und national nach Euroklasse A1 geprüfte und zugelassene HECK-WDVS. Es besteht aus Steinwolle-Dämmplatten, mineralischem Klebe- und Armierungsmörtel sowie speziellem Armierungsgewebe. Den äußeren Abschluss bildet wahlweise dünnschichtiger HECK Edel-Dekor oder dickschichtiger Edel- Kratzputz.

Alle Komponenten sind nicht- brennbar, tragen nicht zur Rauchentwicklung bei und tropfen auch bei starker Hitzeeinwirkung nicht ab. „Vor allem die Vermeidung einer Rauchentwicklung kann für die Bewohner eines Mehrfamilienhauses und allemal für nicht mobile Menschen von lebensrettender Bedeutung sein“, betont Rudolf. „Deshalb haben wir uns für ‚MW A1‘ entschieden. Die Verarbeitung erfolgt 1:1 wie bei jedem anderen System.“

Technisches Know-how

Zu schätzen weiß der Bauunternehmer die Unterstützung durch HECK Wall Systems. In Abstimmung mit dem Architekten hat HECK Farbkonzepte erstellt und Klinkerriemchen fürs Erdgeschoss bemustert. „Natürlich hätten wir auch mit der etwas kostengünstigeren EPS-Fassadendämmung und Brandriegeln aus Steinwolle arbeiten können“, erinnert sich Rudolf, „aber ich persönlich vermeide gerne Materialwechsel in der Dämmung, um das Risiko für Risse im Putz zu minimieren.“ Auch diese Überlegung führte am Schluss zur Entscheidung für 100 Prozent nichtbrennbare Steinwolle auf der Fassade.

Zufriedenes Fazit

Mit dem Ergebnis seiner Bemühungen um eine hohe Qualität ist Rainer Rudolf sehr zufrieden: „Bei neuen Objekten werden wir nach diesen guten Erfahrungen noch offensiver darauf hinweisen, dass wir in eine A1 geprüfte Fassadendämmung investieren. Nicht wenige Menschen wissen aus Berichten der Presse von den Risiken eines Fassadenbrandes und sind froh, wenn wir dieses Risiko konsequent vermeiden.“

Weitere Informationen unter:
www.wall-systems.com
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