Wind- und Solarenergie stehen nicht nur für saubere, klimafreundliche Stromerzeugung, sondern bringen auch handfeste Vorteile für Städte und Gemeinden. Mit der EEG-Novelle 2023 wurde ein wichtiger Schritt unternommen: In vielen Bundesländern können Kommunen seitdem finanziell an den Erträgen von Wind- und Solarparks beteiligt werden. Diese Regelung stärkt die Akzeptanz für Wind- und Solarparks vor Ort, schafft zusätzliche Einnahmequellen und macht die Energiewende zu einem echten Gemeinschaftsprojekt.

Was bedeutet das konkret für die Kommunen?

  • Neue Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung:
    Der Bau und Betrieb von Wind- und Solarparks sorgt für Beschäftigung – von der Planung über die Errichtung bis zur Wartung. Gerade in ländlichen Regionen, in denen solche Projekte häufig angesiedelt sind, entstehen neue Jobs und Impulse für die lokale Wirtschaft. Handwerksbetriebe, Dienstleister und Zulieferer profitieren ebenso wie die Gemeinden selbst. Solarparks bieten Schäfereien zum Beispiel die Chance, ihre Tiere auf den Flächen weiden zu lassen. Das unterstützt die Pflege der Vegetation und schafft neue Partnerschaften zwischen Energieerzeugern und Landwirtschaft.
  • Steuereinnahmen für wichtige Projekte:
    Kommunen können durch zusätzliche Gewerbe- und Grundsteuern ihre Haushalte stärken. Diese Mittel fließen oft direkt in Infrastrukturmaßnahmen, Bildungsangebote oder soziale Programme. So wird aus grüner Energie ein Motor für das Wachstum und die Lebensqualität vor Ort.
  • Langfristige Erlöse durch aktive Beteiligung:
    Einige Kommunen gehen noch einen Schritt weiter und beteiligen sich direkt an der Stromproduktion. Der Verkauf von Ökostrom eröffnet langfristige Einnahmequellen und macht die Gemeinde zu einem aktiven Akteur der Energiewende.

Encavis mit Sitz in Hamburg und einer Niederlassung in Neubiberg (bei München) zählt zu den führenden unabhängigen Stromerzeugern aus Erneuerbaren Energien in Europa. Mit rund 350 Wind- und Solarparks in 13 Ländern und einer installierten Leistungskapazität von rund 4 Gigawatt treiben rund 400 engagierte Mitarbeitende die Vision einer klimafreundlichen Zukunft voran. Weitere 2 Gigawatt befinden sich darüber hinaus im Bau oder in der Entwicklung.

Ein besonderer Schwerpunkt von Encavis liegt auf dem Heimatmarkt Deutschland: Hier speist das Unternehmen aktuell knapp 1,4 Gigawatt Wind- und Solarstrom ins Netz und hat zusätzliche 600 Megawatt im Bau und in der Entwicklung.

Innovation und Digitalisierung sind dabei zentrale Treiber. Ein Beispiel: Die neue Batterieanlage in Hettstedt (Sachsen-Anhalt), die in Kürze in Betrieb geht, wird Strom aus Encavis- Parks effizient speichern und bei Bedarf wieder abgeben – ein wichtiger Schritt für die Netzstabilität und die flexible Nutzung Erneuerbarer Energien.

„Mit der Erfahrung und Innovationskraft unseres engagierten Teams gestalten wir gemeinsam mit unseren Partnern in den Kommunen eine nachhaltige und zukunftsfähige Energieversorgung, die sowohl den Klimaschutz voranbringt als auch wirtschaftliche und soziale Vorteile für die jeweiligen Regionen mit sich bringt“, betont Quirin Busse, Investment Director von Encavis.

Weitere Informationen unter:
www.encavis.com
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