Flexible Lernlandschaften statt konventioneller Klassenzimmer: Die Schule mit langen Fluren, rechteckigen Unterrichtsräumen und Frontalunterricht wird mehr und mehr zum Auslaufmodell. Ob sogenannte Cluster, also Raum-in-Raum-Lösungen, offene Lernwelten oder Campus-Konzepte: Neue Unterrichtsformen erfordern veränderte Architekturkonzepte und Raumentwürfe – und die passenden Baumaterialien. Diese müssen nicht nur preislich und optisch ins Konzept passen, sondern auch funktional. Ein wichtiger Aspekt, der durch die offene Bauweise zunehmend in den Fokus rückt, ist das Thema Akustik. Beim Neubau und der Sanierung werden in vielen Schulen daher Bodenbeläge aus Kautschuk von nora systems eingesetzt. Durch ihre hohe Dauerelastizität dämpfen sie die Gehgeräusche und unterstützen so eine ruhige Lernatmosphäre.

Anforderungen an Raumakustik steigen

Eine gute Akustik in Schulräumen ist für die reibungslosen Abläufe und die Verständigung im Lehrbetrieb unerlässlich. Die Planungsgrundlagen für „barrierefreies Bauen“ sind in der DIN A 18040-1 geregelt. Die Raumakustik- norm gilt nicht nur für Menschen mit einer Hörschädigung. Vergleichbare Anforderungen bestehen auch bei anderen Personengruppen: Für Schülerinnen und Schüler mit Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen, Sprach- und Sprachverarbeitungsstörungen, für leistungsschwache Kinder und Jugendliche oder auch in einer Umgebung, in der in einer Sprache kommuniziert wird, die nicht als Muttersprache gelernt wurde.

Kautschukböden verbessern die Lern- und Lehratmosphäre

Beim Neubau und der Sanierung von Schulen wird bereits vermehrt das Augenmerk auf den funktionalen Mehrwert von Baumaterialien gelegt. Dass die Art des Bodenbelags großen Einfluss auf die Sprachverständlichkeit und den Hörkomfort hat, wurde beim Erweiterungsbau der Beruflichen Schule Hamburg-Eidelstedt (BS 24) berücksichtigt. Mit offenen Lernbereichen beschreitet die BS 24 neue Wege. Die innovative Bauweise ist optisch attraktiv und bietet die Möglichkeit zu völlig neuen Formen des Lernens.

Allerdings stellt die offene Gebäudestruktur eine akustisch komplexe Situation dar. Wichtig war, dass die Schallausbreitung zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen minimiert wird. Hierauf hatte auch die Art des Bodenbelags Einfluss. Die Planer entschieden sich für den Kautschukboden noraplan sentica von nora systems. Denn der dauerelastische Kautschuk vermindert die Gehgeräusche deutlich und gewährleistet so ein ungestörtes Lernen.

„Leise“ Lernumgebung erleichtert interkulturellen Austausch

Auch wo viele Sprachen aufeinandertreffen, kann eine Umgebung, die den Schall verringert, zur Verständigung beitragen. In der International School of Hamburg, in der junge Menschen aus über 50 Nationen unterrichtet werden, liegt daher noraplan sentica in einer Stärke von drei Millimetern in den Klassenräumen. Für die Flure wählten Architekten und Bauherrn den vier Millimeter dicken noraplan sentica acoustic. So herrscht auf den Hauptverkehrswegen selbst in den Pausen eine angenehme Geräuschkulisse.

Weitere Informationen unter:
www.nora.com
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