Für viele Marktteilnehmer ist der Name Kersten ein Begriff für professionelle Arealmaschinen, aber auch noch in Erinnerung an die Insolvenz im Jahre 2013. Durch beherztes Engagement zweier ehemaliger Mitarbeiter, Robert Bosch und Bernd Boßmann, wurde durch die Gründung der Kersten Arealmaschinen GmbH im Jahr 2014 ein Neustart gewagt und ist jetzt schon im fünften Jahr auf Erfolgskurs.

„Wir haben uns auf unsere Kernkompetenz, den Maschinenbau, konzentriert und die alte Firma mit unserer Neuausrichtung komplett auf den Kopf gestellt“, fasst Geschäftsführer Bernd Boßmann die Entwicklung der letzten fünf Jahre zusammen. Gestartet wurde mit 17 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, investiert wurde kräftig in moderne Produktionsanlagen, die dem heutigen Stand der Technik entsprechen.

Schon frühzeitig bereitete man sich auf den neuen Industriestandard 4.0 vor: Zentral IT-gestützte, vernetzte Produktionsprozesse, von der Entwicklung und Fertigung bis hin zur Nutzung und Wartung. Allein in der Konstruktion arbeiten sechs Ingenieure und Techniker – bei mittlerweile über 50 Mitarbeitern insgesamt. Seit der Neugründung wurden viele neue Geräte entwickelt oder weiterentwickelt, zum Beispiel ist das komplette Einachser-Programm auf dem neuesten Stand der Technik.

Und auch bei Kehrmaschinen hat man enorm aufgeholt, das Ergebnis war eine Innovationsmedaille auf der GaLaBau 2016 in Nürnberg. Ausruhen will man sich nicht, deshalb ist für dieses Jahr die Vorstellung einer Mähraupe mit elektrischem Antrieb geplant. Auch die Zahlen sprechen für sich: Der Umsatz im Anfangsjahr 2014 betrug ca. 4 Mio. Euro, für 2019 werden knapp 7 Mio. Euro erwartet.

Weitere Informationen unter:
www.kersten-maschinen.de
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