Der Garten- und Landschaftsbaubetrieb Brundke & Thürmann wurde 1999 von Clemens Brundke und Roger Thürmann in Berlin- Kladow gegründet. Der Berliner Ortsteil liegt im südlichen Spandau und grenzt an das Land Brandenburg. Kladow ist für Berliner Verhältnisse vergleichsweise wenig besiedelt.Viele Einfamilienhäuser mit Gärten prägten die beiden Garten- und Landschaftsbauer, die sich bereits seit ihrer Kindheit kennen, in ihren Anfangsjahren zunächst auf Baumfällungen und GaLaBau. Am Anfang noch zu zweit wuchs die Firma auf fünf feste Mitarbeiter. Der Winterdienst kam erst in den letzten zehn Jahren hinzu – und damit auch fünf zusätzliche Saisonkräfte. Da der Bedarf in Kladow und dem benachbarten Gatow groß war und ist, wurde der Winterdienst mittlerweile zum wichtigsten Betätigungsfeld für Brundke & Thürmann. Der Bereich ist hauptverantwortlich für das Wachsen des kleinen Berliner Unternehmens und soll auch noch weiter ausgebaut werden.

Stetiges Wachstum durch zufriedene Kunden

Den Winterdienst bot die Brundke & Thürmann GbR zunächst für rund zwei Jahre als Subunternehmen an. Aufgrund der guten Auftragslage haben die beiden dann selbst das Zepter in die Hand genommen. „Hier in Kladow war Bedarf und der ist immer mehr gewachsen“, erzählt Roger Thürmann. Mittlerweile betreut das Unternehmen im Winter über 550 Kunden, Tendenz steigend. „Im Winterdienst sind Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit entscheidend, und in diesen beiden Punkten haben wir einen sehr guten Ruf.“

Hauptaufgabe ist es, den Schnee pünktlich zu räumen und Rutschgefahr vorzubeugen. Die Entfernung des Splitts liegt dagegen meistens in der Verantwortung der Kunden. Nur bei dem Parkplatz eines größeren Einkaufszentrums und bei einigen wenigen Privatkunden ist die Splittentfernung mit in das Gesamtpaket aufgenommen worden.

Lediglich in einer einzigen Lokalzeitung inseriert die Firma. Die allermeisten Kunden kämen über Mundpropaganda bzw. Empfehlungen in der Nachbarschaft. „Wir sind in Kladow schon fast in jeder Straße. Wenn jetzt noch Kunden dazukommen würden, deren Grundstücke zwischen den bereits beauftragten Flächen liegen, das wäre schon eine schöne Sache …“, so Thürmann. „Dann können wir den Winterdienst weiter ausbauen und uns auch ein weiteres Fahrzeug zulegen.“

Solide Technik als Grundvoraussetzung

Für die Gartenpflege kann die Brundke & Thürmann GbR auf einen kleinen Fuhrpark an unterschiedlichen Fahrzeugen und Handgeräten zurückgreifen, speziell im Winter wird aber auf zwei Maschinen der Firma Holder gesetzt: auf den X 30 und den etwas größeren B 250. Eigentlich Multifunktionsgeräte, die ganzjährig eingesetzt werden können, deren technische Ausstattung die Kladower aber vor allem im herausfordernden Winterdienst zu schätzen gelernt haben. „Die Technik ist ein wichtiger Erfolgsfaktor“, erklärt Roger Thürmann.

„Vernünftig und zuverlässig muss sie sein. Daher haben wir uns auch für den Holder entschieden.“ Professionelles und für die Mitarbeiter komfortables Arbeiten auch im Dauereinsatz sowie eine lange Haltbarkeit der Geräte müssen gewährleistet sein. Die aktuellen Anbaugeräte, die beispielsweise einen soliden Frontbesen speziell ausgelegt für den Winterdienst und einen Walzen-Kombi-Streuer umfassen, stammen von der Firma KIF – in Kombination mit den Holder-Maschinen fühlen sich die Berliner so bestens für die kalte Jahreszeit aufgestellt. Zumal man in den geschlossenen Kabinen mit Heizung auch nicht frieren müsse.

In früheren Jahren war bei Brundke & Thürmann mit unterschiedlichen anderen Geräten gearbeitet worden, die nicht immer ganz einhalten konnten, was beim Einkauf versprochen wurde. „Einige Marken kommen uns nicht mehr ins Haus“, so der Unternehmensgründer. „Wenn die moderne Technik, die ja immer ausgereifter und besser wird, dagegen einfach so auf Knopfdruck funktioniert, ist das wirklich eine Erleichterung. Das ist wunderbar.“ Sei es die bequeme Steuerung per Joystick, das spurgetreue Fahren oder der hydrostatische Antrieb, der stufenloses Fahren bis 40 km/h ermöglicht.

Auch die Schwimmstellung der Holder-Fahrzeuge, die einen gleichmäßigen Abstand zum Boden ermöglicht und so die Anbaugeräte schont bzw. für eine längere Lebensdauer sorgt, sowie der Notschalter sind wichtige Aspekte, auf die Brundke & Thürmann nicht mehr verzichten möchten. Ebenso die Servicezugänglichkeit: „Das ist mit den Seitenklappen, die man öffnen kann, sehr gut gelöst“, betont Clemens Brundke. „Man kommt überall sehr gut ran, zum Beispiel an die Sicherungen und die Batterie. Das vereinfacht die Wartung.“

Dank Knicklenkung wendig und effizient im Einsatz

Als größter Pluspunkt im Winterdienst hat sich in Kladow allerdings die Knicklenkung der Holder-Maschinen herausgestellt. Geräteträger vieler anderer Hersteller sind mit der sogenannten Hundeganglenkung, einer Allradlenkung, ausgestattet. „Die Knicklenkung bietet vor allem den Vorteil, dass über die Lenkung das Anbaugerät besser ausgerichtet werden kann“, erläutert Clemens Brundke. „Die Hundeganglenkung hat ggf. zwar einen sehr kleinen Wendekreis, aber insgesamt ist die Arbeitsweise eher starr. Man muss präzise heranfahren und kann dann nicht mehr korrigieren.“

Da die Brundke & Thürmann GbR im Winterdienst hauptsächlich Gehwege und Zufahrten zu Privatgrundstücken, vereinzelt Einkaufszentren und Parkplätze betreut, ist das wendige und flexible Fahren auf engem Raum von höchster Wichtigkeit. So muss auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums beispielsweise um Imbissbuden, Behindertenparkplätze oder die Abstellplätze für die Einkaufswagen herumgefahren werden können. Die Fahrzeuge müssen insgesamt schmal sein, um durch kleine Gassen und über Gehwege fahren und Hindernissen ausweichen zu können. „Wenn mal ein Hindernis kommt, komm ich mit der Knicklenkung gut vom Gehweg raus“, erzählt Roger Thürmann. „Da brauche ich nur zwei Meter Platz.“

Effizienz auf der Fläche – das bedeutet neben der hohen Wendigkeit auch bestmöglich passende, kompakte Anbaugeräte, die zum Beispiel eine größere Menge an Streugut laden können. Zum Streuen wird bei Brundke & Thürmann ein Walzen-Kombi-Streuer angebaut, der die Vorteile eines Tellerstreuers mit den Vorteilen eines Walzenstreuers kombiniert. So lässt der Walzenstreuer das Streugut senkrecht auf einer präzisen Breite fallen, z. B. optimal geeignet für Gehwege, während der Tellerstreuer das Streugut je nach Drehzahl flexibel in unterschiedlicher Breite verteilen kann.

Wichtig ist auch das zügige Arbeiten vor Ort bzw. eine schnelle Fahrt zum nächsten Einsatzort. Dabei reichen die Transportfahrten von 40 km/h in Kladow und Gatow völlig aus. „Es ist glatt, es ist dunkel, die Leute laufen, wie sie wollen, ich darf Autos und Zäune nicht beschädigen – 100 km/h kann ich da nicht gebrauchen“, so Clemens Brundke. „Mit mehr Streugut hinten drauf, erhöht sich das Gesamtgewicht, dann komme ich irgendwann nicht mehr über die Gehwege. Eine höhere Geschwindigkeit wäre nur interessant, wenn ich hier meinen Standort habe und in andere Bezirke zum Streuen fahren muss.“

Auch das Streugut ist entscheidend

Das Streuen von Salz ist in Berlin verboten, möglich sind nur Sand und Splitt. Brundke & Thürmann verwenden ausschließlich Splitt. Wichtig ist im Winterdienst vor allem, dass stets trockenes Streugut vorhanden ist. „Wir haben einen überdachten Container. Bei Frost und Feuchtigkeit hat man sonst einen großen Klumpen im Container liegen“, erklärt Roger Thürmann. „Unsere Fahrzeuge stehen drinnen und es ist beheizt. So kann es jederzeit zum Einsatz losgehen.“

Garantie für guten Service

Dass Top-Leistung stets eine Top-Technik erfordert, bedeutet auch, dass man gerade als kleinere Firma auf einen verlässlichen regionalen Fachhandel zurückgreifen kann. Professionelle Beratung bei Neuanschaffungen, Wartung der Geräte, im Fall der Fälle eine schnelle Reparatur bzw. eine garantierte Ersatzteilversorgung – alles das ist nötig, um jederzeit einsatzfähige Geräte gewährleisten zu können.

Brundke & Thürmann wählen ihre Technik gemäß der Auftragslage aus, Preis und Funktion müssen zusammenpassen. Dabei hat sich das Garten- Technik-Zentrum Gartec als zuverlässiger Partner in der Region bewiesen. Hier haben die beiden Geschäftsführer auch die zwei aktuellen Holder-Fahrzeuge gekauft – nach eingehender Beratung und Vorführung.

Die Verbindung zum Hersteller der Geräteträger besteht allerdings schon länger. „Ich habe im Keller noch einen Holder von 1958 stehen“, erzählt Clemens Brundke. „Damit hat mein Vater nach dem Krieg angefangen zu arbeiten, auf dem Acker. Das waren immer schon robuste, vernünftige Maschinen. Selbst die Knicklenkung hat der Holder von ’58 schon.“

Bei den neuen Maschinen käme nun allerdings eine Menge an Verkleidung hinzu und die Türen bestünden jetzt aus Glas, wie bei den anderen auch. „Die können jetzt theoretisch natürlich zerbersten. Auf der anderen Seite ermöglicht die Rundumsicht, dass man einen sicheren und komfortablen Arbeitsplatz hat“, so Brundke. Zuverlässige und bewährte Technik garantiert somit einen perfekten Service im Winterdienst.

Weitere Informationen unter:
www.max-holder.com
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