Fahrzeuge im kommunalen Einsatz haben idealerweise zwei Hauptmerkmale: Sie erfüllen Ihre Aufgabe und sie verursachen dabei wenig Kosten. Nach genau dieser Maxime wurde der StreetScooter entwickelt. Er ist nicht nur exakt auf die Bedürfnisse der Anwender zugeschnitten, sondern auch mit Blick auf die Zukunft gebaut – als erster serienreifer Elektrotransporter aus Deutschland.

Größer, schneller, weiter – das sind im übertragenen Sinne die Vorgaben, unter denen Entwicklungsingenieure an Fahrzeugkonstruktionen herangehen. Entsprechend fallen neue Modelle auch aus, mehr PS, größere Zuladung, mehr Gewicht. Und zwar nicht nur bei Pkw, sondern auch bei Nutzfahrzeugen. Prof. Dr. Achim Kampker, CEO der StreetScooter GmbH, löste sich von diesem Ansatz. „Wir sind nicht mit der Idee ‚Ich baue ein Auto‘ in die Entwicklung gegangen, sondern mit ‚Ich baue ein Werkzeug, das den Prozess, für den es eingesetzt wird, verbessern soll.‘ Dazu führten wir viele Gespräche mit potenziellen Anwendern, um herauszufinden, wie deren logistisch sinnvollster Prozess läuft und wie sich dieser durch unser Werkzeug optimieren lässt.“

Das Ergebnis ist der StreetScooter, von dem inzwischen mehr als 6.000 Stück bei der Deutschen Post in der Paketzustellung unterwegs sind. Aber nicht nur dort fährt der Elektrotransporter, auch viele weitere Anwender setzen inzwischen auf die Innovation aus Aachen. Denn der StreetScooter ist ein hoch flexibles Werkzeug, das sich perfekt an die jeweiligen Kundenbedürfnisse anpassen lässt. Egal ob Handwerker, Unternehmen oder insbesondere Kommunen und ihre Eigenbetriebe: Sie alle können ihren StreetScooter individuell konfigurieren, ob mit Pritsche, mit Box, mit Kipper oder mit Kühlaufbau.

Vorbild Kommune

Diese Vielseitigkeit macht es einfach, auf E-Fahrzeuge umzusteigen. Besonders interessant für Kommunen, die bei den Themen nachhaltige Verkehrskonzepte, schadstoffarme Mobilität und Klimaschutz besonders im Fokus stehen. Eine Umstellung ihrer eigenen Fahrzeugflotten auf emissionslose Antriebstechnik ist gleich doppelt attraktiv, denn neben einer Verbesserung der Luftqualität erfüllen die Städte und Gemeinden damit eine Vorbildfunktion. Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes fasst das so zusammen: „Elektrofahrzeuge im Stadt- oder Ortsbild setzen daher in mehrfacher Hinsicht ein Zeichen: Neue Technik wird erlebbar, eine innovative und umweltfreundliche Lösung gezielt gefördert und die Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Kommune wird verbessert.“

Günstige Alternative

Auch die Kosten sprechen für den StreetScooter. Wartung, Steuern, Versicherung und Energiekosten liegen deutlich unter denen eines vergleichbaren Dieselfahrzeugs. Dazu kommen umfangreiche Förderprogramme für Kommunen, die den Anschaffungspreis reduzieren. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise übernimmt das Land bis zu 40 Prozent. Alles zusammengenommen müssen die Kämmerer auf eine zehnjährige Lebensdauer gerechnet bis zu einem Drittel weniger ausgeben als bei einem Verbrenner.

Weitere Informationen unter:
www.streetscooter.eu
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