Der Pflaster-Schotterrasen ist eine artenreiche Saatgutmischung aus dem Vegetationsspektrum der natürlichen Trocken- und Trittrasengesellschaften. Je zur Hälfte aus heimischen Wildblumen und -gräsern bestehend, erfolgt die Ansaat normalerweise auf ungewaschenem Splitt, Sand oder Kies mit geringer Humusauflage.
Beim Rückbau eines Schottergartens muss zunächst das Trennvlies unter dem Grobschotter entfernt und verdichteter Boden gelockert werden. Fehlende Feinkornanteile sind durch eine Auflage aus ca. 5 cm Sand und 2 cm Kompost zu ergänzen und mit dem Grobschotter zu vermischen. Dann das feinkrümelige Saatbett mit 0,5 cm Kompost als Keimlingsbett überziehen und im Spätsommer 3 g/m² der Samen obenauf säen und anwalzen. Es entsteht ein Trockenstandort, auf den viele hochspezialisierte Pflanzen- und Tierarten angewiesen sind und der wenig Pflege benötigt. Der Schotterrasen ist als widerstandsfähige und ökologisch wertvolle Begrünung auch für Verkehrsinseln, Feuerwehrzufahrten und wenig frequentierte Parkplätze geeignet.
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