Studie: Warum Städte und Gemeinden 2018 verstärkt auf WLAN-Marketing setzen

Um im Wettbewerb deutscher Gemeinden bestehen zu können, ist Standortmarketing unabdingbar. Städte und Gemeinden setzen deshalb immer häufiger auf WLAN-Marketing, um professionelle Standortkommunikation für die eigene Gemeinde zu betreiben. Zudem nutzen sie das Tool, um mit Bürgern und Touristen in Dialog zu treten und mit offenen WLAN-Hotspots maximalen Komfort im öffentlichen Raum zu schaffen. Kommunikationsprofis sehen gegenüber anderen Marketinginstrumenten einen wesentlichen Vorteil im Format: WLAN-Marketing sichert der werbetreibenden Kommune besondere Aufmerksamkeit, indem es Marketingbotschaften direkt auf das Display der Menschen bringt. Dies geht aus den Ergebnissen einer Expertenbefragung der MeinHotspot GmbH unter 130 Kommunikationsagenturen aus den Bereichen Werbung, PR, Digital, Full-Service und Marketing hervor.

Erfolgsfaktor Nähe

„Die Realität ist: Menschen schauen auf Smartphones und eher selten in ein Standortmagazin. Wenn Kommunen heute dezidiert Marketingbotschaften platzieren wollen, muss die Werbung zusätzlich mobil eintreffen“, erklärt Maximilian Pohl, Geschäftsführer und Gründer von MeinHotspot. Diesen Schluss legen die Ergebnisse der Expertenbefragung nahe. Mehr als die Hälfte aller Kommunikationsexperten findet, dass WLAN-Marketing die Kampagne erfolgreicher macht, weil sie dadurch näher am Menschen sind (55 Prozent). Pohl: „Bürger und Touristen interessieren sich vor allem dann für standortbezogene Informationen wie Freizeitangebote oder Sehenswürdigkeiten, wenn sie gerade vor Ort sind.“

Synergieeffekte im Markenaufbau

Das Prinzip WLAN-Marketing überzeugt die Kommunikationsbranche. Drei von fünf Experten sind der Ansicht, dass der Einsatz von WLAN-Marketing einen klaren Wettbewerbsvorteil verschafft (58 Prozent). „Gerade im kommunalpolitischen Kontext ist es wichtig, dass die Vielfalt der lokalen Angebote ein Gesicht bekommt und auf das Konto einer Marke einzahlt. Wenn der Standort an Attraktivität gewinnt, partizipieren alle Standortakteure gleichermaßen am Aufschwung”, erklärt Pohl. Die Experten der Studie sehen auch eine wesentliche Stärke im Zusammenspiel mit anderen Marketingmaßnahmen: Sieben von zehn Profis finden, dass sich durch WLAN-Marketing Synergien nutzen lassen, da durch das Zusammenspiel einzelner Marketinginstrumente wie Banner, Flyer und Homepage die Wirkung einzelner Werbebotschaften verstärkt wird (72 Prozent).

WLAN-Marketing im Aufwind

WLAN-Marketing nutzt die technische Infrastruktur des WLAN-Hotspots, um Smartphone-Nutzer gezielt anzusprechen. Ein simples Baukastensystem erlaubt selbst Marketinglaien wie Stadtverwalter die Steuerung des Backend. Den Studienergebnissen zufolge wird das Tool auch 2018 signifikant an Relevanz im Marketingbaukasten gewinnen: Mehr als jeder dritte Kommunikationsexperte geht davon aus, dass WLAN-Marketing bereits 2017 eine wichtige Rolle in Deutschland spielte (35 Prozent). Nahezu jeder siebte Agenturprofi erwartet, dass WLAN-Marketing im Jahr 2020 eine wichtige Rolle spielen wird (67 Prozent). „Allein das Angebot von freiem WLAN im öffentlichen Raum ist ein relevanter Standortfaktor. 87 Prozent der Befragten bewerten es positiv, wenn kostenlos öffentliches WLAN zur Verfügung gestellt wird”, sagt Pohl.

Expertenbefragung WLAN-Marketing

Für die quantitative Erhebung wurden im Zeitraum zwischen dem 02. Juni 2017 und dem 27. Juni 2017 130 Entscheider aus der Kommunikationsbranche befragt. Durchgeführt wurde die Befragung von der MeinHotspot GmbH, dem führenden Anbieter von WLAN- Hotspot-Systemen in Deutschland, mittels CATI- (Computer Assisted Telephone Interview) und CAWI-System (Computer Assisted Web Interviewing). Die befragten Kommunikationsexperten arbeiten in Kommunikationsagenturen mit unterschiedlichem Schwerpunkt: Werbung (sieben Prozent), PR (neun Prozent), Digital (20 Prozent), Full-Service (19 Prozent) und Marketing (39 Prozent).

Weitere Informationen unter:
www.meinhotspot.com
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