Im Bauen von Kitas ist ALHO Profi. Mehr als 50 Betreuungseinrichtungen für Kinder aller Altersgruppen hat das Unternehmen im In- und Ausland bereits realisiert. Schon 2014 wurde die ALHO Modulbauweise im Bereich Bauen für Kinder mit dem DGNB Zertifikat in Gold für seine ökologische, technische, ökonomische und soziokulturell-funktionale Qualität ausgezeichnet. Zu Recht: Kita-Projekte werden bei ALHO stets kindgerecht konzipiert, mit adäquater Gebäudetechnik ausgestattet und nach neuesten Qualitätskriterien in Bezug auf Sicherheit, Hygiene, Raumklima, Brandschutz und Energieeffizienz erstellt. Neben den Ansprüchen und Bedürfnissen von Eltern, Kindern und Personal werden auch die jeweiligen pädagogischen Konzepte der Einrichtungen integriert. Auch die Stadtwerke Solingen GmbH realisierte als Investorin eine viergruppige, städtische Kita in ALHO Modulbauweise. Der lichtdurchflutete Neubau bietet insgesamt 80 Kindern beste Voraussetzungen zum Spielen und Lernen.

Am 1. August 2017 war Stichtag. Zu Beginn des neuen Kindergartenjahrs sollte die 4-gruppige Kindertagesstätte in Solingen – keine 2 Gehminuten von der Zentrale der Stadtwerke entfernt – in Betrieb gehen. Eine zeitlich sportliche Bauaufgabe, denn erst im September 2016 stand fest, dass der Neubau überhaupt realisiert werden und wer der Betreiber sein sollte. Exakt zwei Tage vor Beginn der Modulmontage lag die Baugenehmigung vor.

Das berichtet Martina Kopplow, die als Betriebsleiterin bei der PARISOZIAL Solingen und deren Tochtergesellschaft KOMPASS die Baumaßnahme auf Betreiberseite von Anfang an begleitete. Von der Auftragserteilung bis zur Übergabe im Juni 2017 gingen gerade einmal fünf Monate ins Land. Doch mit über 50 Kita- Neubauten im Portfolio hat ALHO inzwischen genügend Erfahrung, um auch bei terminlich knapp kalkulierten Baumaßnahmen klaren Kopf zu behalten und alle Baubeteiligten so zu koordinieren, dass es zu keinem Engpass kommt.

„Die Zusammenarbeit mit ALHO war wunderbar“, erinnert sich Martina Kopplow. „Alles hat von Anfang an richtig gut geklappt. Unsere Fragen wurden schnell und kompetent beantwortet und wir profitierten sehr von der hohen Fachkenntnis, die ALHO beim Bau von Kindertagesstätten mitbringt.“

Das bestätigt auch Marc Nothen, Leiter Facilitymanagement bei der Stadtwerke Solingen GmbH: „ALHO zeigte besondere Kompetenz gerade bei der Umsetzung der einschlägigen Vorschriften und Anforderungen, die an einen Kita-Bau gestellt werden. Die stets sehr gute Erreichbarkeit aller Verantwortlichen im ALHO Team, die enge Zusammenarbeit und die offene und transparente Kommunikation mit uns hat zu einem – wie wir finden – sehr guten Ergebnis geführt.“

Auf Bewährtem aufbauen, individuell gestalten

Für den zweigeschossigen Neubau wurde in regelmäßigen gemeinsamen Planungstreffen mit Bauherrnvertretern und Betreibern ein bewährter Mustergrundriss für Kita-Bauten in ALHO Modulbauweise den tatsächlichen Gegebenheiten und individuellen Anforderungen der Nutzer angepasst.

So wünschten sich die Erzieher, die auf der Bruttogeschossfläche von 876 qm künftig rund 80 Kinder betreuen sollten, das passende Raumprogramm für ihr Konzept einer sogenannten „teiloffenen Kinderbetreuung“. Dieses sah vor, dass jeweils 20 Kinder zwischen 2 und 6 Jahren eine altersgemischte Kita-Stammgruppe bilden. Jede Gruppe – in Solingen gibt es vier Gruppen – sollte ihren eigenen Gruppenraum mit rund 47 qm bekommen, ergänzt um einen knapp 18 qm großen Nebenraum und den obligatorischen Bereichen Garderobe, Abstellraum und Sanitärzone. Jeweils zwei Gruppen haben Zugang zu einem Schlafraum.

Gemeinsame Räume wie der große Spielflur können je nach Differenzierungsangebot von den Kindern nach Lust und Laune aufgesucht werden. So ist gewährleitet, dass sich alle einer bestimmten Gruppe zugehörig fühlen und dadurch Sicherheit erfahren, dennoch aber genug Gelegenheit finden, Selbstständigkeit und Entscheidungsfreude zu üben. Der Grundriss ist darum so aufgebaut, dass der Spielflur die Mittelzone bildet, an die alle anderen Zonen andocken.

Zur einen Seite sind das alle dienenden Räume, wie Haupteingang, Treppenhaus, Küche und Personalräume im EG sowie Mehrzweckraum und Therapieraum im OG, während jeweils die gegenüber liegenden Seiten in beiden Geschossen den insgesamt vier Gruppenbereichen vorbehalten sind. Diese sind Rücken an Rücken gespiegelt angeordnet, teilen sich in der Mitte einen gemeinsamen Schlafraum und wenden sich mit großen Fensterflächen zum Garten hin.

Über eine Aufzugsanlage ist das gesamte Gebäude barrierefrei erschlossen. Im EG ist zudem eine behindertengerechte Dusche mit WC untergebracht. Die nötigen Fluchtwege sind über eine zweite Tür am Ende des Flures und über die außenliegende Treppe aus dem OG gegeben.

Hell, lichtdurchflutet und übersichtlich

„Jetzt, wo die Kita rund ein Jahr in Betrieb ist, sind alle begeistert von den hellen und lichtdurchfluteten Räumen, der klaren Struktur und der angenehmen Übersichtlichkeit im Gebäude“, erklärt Martina Kapplow. „Gerade für kleine Kinder ist es sehr wichtig, sich im Gebäude leicht zu orientieren, damit sie sich frei und selbstbestimmt bewegen können. Darum haben wir zusammen mit ALHO zusätzlich ein Farbkonzept erarbeitet, das den Innenausbau und die Inneneinrichtung einbezieht“, so die Betriebsleiterin weiter.

Jedes Kind erkennt über die seiner Gruppe zugeordnete Farbe, die es an Türen, Böden und anderen Details wiederfindet, sofort wo es hingehört, welche Bereiche es betreten darf und wo der Zugang erst mit den Erziehern besprochen werden muss. Das verstehen auch die Kleinsten.

Große Fenster und Fenstertüren lassen viel Tageslicht in die Räume, der obere Spielflur wird zusätzlich über zwei Oberlichter erhellt. „Die Räume sind so wunderbar hell, dass wir während der Öffnungszeiten über das gesamte Jahr verteilt kaum elektrisches Licht in Anspruch nehmen müssen“, schwärmt Martina Kopplow. „Das freut uns auch deshalb, weil uns mit den Stadtwerken als Investor die Themen Energie und Energieeinsparung natürlich sehr am Herzen liegen – durchaus auch didaktisch.“

Ganz im Sinne eines modernen Energieversorgers wurde das Bauwerk mit einer modernen Luft-Wasser Wärmepumpe ausgestattet, die über eine Ansauganlage im Garten mit Luft versorgt wird. Die Technik ist platzsparend in einem kleinen Raum im EG untergebracht, der nur von außen zugänglich ist. Übertragen wird die Wärme im Gebäude komfortabel via Fußbodenheizung.

Architektur schafft Wir-Gefühl

Der zweigeschossige Gebäuderiegel mit Flachdach ist in ein großes Grundstück mit Garten integriert. Hier haben die Kinder ausreichend Platz, um an der frischen Luft zu spielen und zu toben. Vorgezogene Dach- und Wandscheiben bieten zur Gartenseite hin nicht nur guten Witterungsschutz, sondern sorgen als starre „Brises Soleils“ gleichzeitig für eine angenehme Verschattung der Räume im Sommer, sodass sie trotz ihrer großen Fenster nicht übermäßig aufheizen.

Die weiße Putzfassade erhielt Akzente in zwei Grüntönen, die aus dem CI der Stadtwerke Solingen stammen. Zusätzlich wurde das Graffiti einer Landschaft aufgebracht, in dem sich bunte Zwerge tummeln. Damit wird von außen gleich klar, was im Innern vor sich geht.

Überhaupt identifizieren sich die Stadtwerke sehr mit „ihrer Kita“: Rund 100 Mitarbeiter nahmen begeistert an einem Voting teil, bei dem ein treffender Name für die neue Einrichtung gesucht wurde. „Energiezwerge“ kam dabei heraus. Wie alle finden, eine sehr schöne Vokabel, die deutlich macht, wie fröhlich, gesund und munter die Kinder hier aufwachsen sollen.

Weitere Informationen unter:
www.alho.com
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