Starre, veraltete Schließsysteme erzeugen hohe Verwaltungs- und Instandhaltungskosten. Sie belasten den kommunalen Haushalt und binden Mittel, die für wichtige Aufgaben benötigt würden. Daher ist der Wunsch vieler Kommunen verständlich, schrittweise alle Liegenschaften in einem gemeinsamen Zutrittskontrollsystem zu integrieren.

Dabei soll das neue Zutrittskontrollsystem modular und flexibel sein, um den unterschiedlichen Anforderungen der öffentlichen Gebäude, wie Rathaus, Schule, Feuerwehr, Mehrzweckhalle oder Krankenhaus, gerecht zu werden. Hier gilt es, die eigentlichen Aufgaben eines Zutrittskontrollsystems zuverlässig zu erfüllen. Den berechtigten Zutritt von Verwaltungsbeschäftigten, Lehrkräften, Feuerwehrleuten und medizinischem Personal so komfortabel wie möglich zu gestalten, den Bürgern Zutritt zu den städtischen Einrichtungen zu gewähren und den unkontrollierten Zugang zu sensiblen oder nicht öffentlichen Bereichen sicher zu verhindern.

Das gelingt mit dem Zutrittskontrollsystem AccessOne besonders gut, weil hier ein optimaler Mix aus konventioneller Zutrittskontrolle und intelligenter, mechatronischer Schließtechnik angewendet wird. Die Schnittstelle zwischen der verkabelten Zutrittskontrolle und den mechatronischen Offline-Schließgeräten bilden die RFID-Schließmedien. Die Schließ- oder Zutrittsberechtigungen werden nicht in den Schließgeräten an den Türen, sondern auf den Schließmedien der Beschäftigten, wie RFID-Ausweise oder Elektronikschlüssel, gespeichert. Vorteilhaft bei dieser Systematik ist, dass die Programmierung der mechatronischen Schließgeräte im Prinzip eine einmalige Sache ist. Nach einer initialen Basisprogrammierung müssen selbst bei Organisationsänderungen oder Schlüsselverlusten die Schließgeräte an den Türen nicht mehr aufgesucht werden. Bei Hunderten von Schließgeräten innerhalb einer großen Zutrittskontrollanlage ist das ein nicht zu vernachlässigender Kostenvorteil.

Das Herzstück der AccessOne sind die Controller. Sie übernehmen sowohl die Türsteuerung als auch die Türenüberwachung und sind so gestaltet, dass eine Vielzahl von Türsituationen damit abgebildet werden können. So sind von der einfachen Türöffnung bis hin zur komplexen Flucht- und Rettungswegesteuerung mit einer Vielzahl von Parametern überzeugend viele Funktionalitäten gegeben. Dabei arbeiten die Controller vollständig Stand-Alone. Das bedeutet, dass auch bei Ausfall der Netzwerkverbindung zur übergeordneten Zutrittskontrollzentrale, der Steuerungs- und Verwaltungssoftware, die Controller eigenständig und ohne Funktionseinschränkung weiter für die optimale Sicherheit der Tür sorgen.

Darüber hinaus updaten die Controller bei jedem Lesevorgang am Zutrittspunkt die Berechtigungen auf den Schließmedien oder Ausweisen. Durch das Update wird gleichzeitig auch die Sicherheit für die Offline-Mechatronik-Schließgeräte, die wesentlicher Bestandteil einer modernen Zutrittskontrollanlage sind, überwacht und aktualisiert. Die Sicherheit der Innenbereiche wird damit bereits an den Zugängen definiert.
Die Skalierbarkeit des Systems von einigen wenigen Türen und Beschäftigten bis hin zu 16.000 Online-Lesern und 100.000 Offline-Schließgeräten sowie bis zu 200.000 aktiven Zutrittsmedien wie Ausweisen, Schlüsselanhängern oder Elektronik-­Schlüsseln macht die Zutrittskontrolle für praktisch jede Kommune möglich.

Weitere Informationen unter:
www.ces.eu
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