Sauber auch in den vielen kleinen Bereichen der Stadt

Kompaktkehrmaschine Hako Citymaster 2000 überzeugt Baubetriebshof Meerbusch mit Wirtschaftlichkeit und Technik

Überall dort, wo eine große Straßenkehrmaschine nicht eingesetzt werden kann, sorgt in Meerbusch ein Hako Citymaster 2000 für Sauberkeit. Die Maschine überzeugt dabei nicht nur mit ihrer Leistung und Wirtschaftlichkeit, sondern auch mit niedrigem Geräuschpegel und geringen Emissionen.

Stadt der Millionäre, Stadt der Künstler, Stadt im Grünen; die Klischees, die sich um Meerbusch ranken, sind vielfältig. Fakt ist, dass es sich in der Stadt am Rhein, mit Düsseldorf vor der Tür, gut leben lässt. 55.000 Menschen genießen die Vorzüge der besonderen Lage. „Die Bürgerinnen und Bürger in Meerbusch haben einen hohen Anspruch an ihr Wohnumfeld“, so Michael Reschke vom Baubetriebshof der Stadt Meerbusch. Entsprechend hoch sind die Anforderungen der Meerbuscher an die Sauberkeit der städtischen Außenanlagen.

Zuständig dafür ist der Servicebereich 11 „Baubetriebshof Friedhöfe Grünflächen“, in dem Reschke unter anderem für die Grünunterhaltung und das Fahrzeug-Management verantwortlich ist. Zwar werden die Straßen in Meerbusch von einem externen Dienstleister gereinigt. „Doch es gibt darüber hinaus ja noch viele kleine Stellen, die für den Einsatz einer großen Kehrmaschine einfach uneffektiv sind und die dort auch vom Platz her nicht reinigen können. Den Part übernehmen daher wir mit unserer städtischen Kehrmaschine“, erklärt der stellvertretende Bauhofleiter Guido Vincentz.

Kompakte Maschine für beengte Bereiche

Eingesetzt wird dabei ein Citymaster 2000: Die Kompaktkehrmaschine ist mit ihrer Breite von 1.300 mm und Länge von 4.550 mm klein genug, um auch auf Radwegen eingesetzt zu werden oder um Absperrpoller zum Beispiel in Fußgängerzonen zu durchfahren. Dabei ermöglicht der Kehrgutbehälter mit einem Fassungsvermögen von 2 m³ auch längere Arbeitseinsätze.

„Die Maschine ist bei uns acht Stunden am Tag, fünf Tage die Woche im Einsatz“, so Michael Reschke. Mit dieser hohen Auslastung kam eine Erweiterung des Einsatzfeldes der Kompaktkehrmaschine auch nicht in Frage – denn der Citymaster 2000 ließe sich mit An- und Aufbaugeräten auch einfach, schnell und ohne teuren Werkstattaufenthalt für den Winterdienst umrüsten. Allerdings wird die Maschine, wenn nötig, auch zur Wildkrautbekämpfung eingesetzt. „Dazu montieren wir dann am rechten Besenarm einen speziellen Wildkrautbesen“, so Wulf Wasseige, der zusammen mit seinem Kollegen Günther Baumanns für die Maschinen-Instandhaltung im Baubetriebshof verantwortlich ist. „Die Besenarme sind ab Werk für die Belastungen im Wildkrauteinsatz ausgelegt“, erläutert Harmut Terjung, Verkaufsberater bei Hako. „Zusätzlich wird sie dazu noch mit erweiterten Besensteuerungen und verstärkten Ölmotoren ausgerüstet.“

Technik und Wirtschaftlichkeit überzeugen

Ausschlaggebend für die Entscheidung, einen Citymaster 2000 zu kaufen, war aber die Gesamt- Punktzahl, die die Maschine bei der öffentlichen Ausschreibung in der Bewertungsmatrix erzielte. „In dieser Matrix wird der Anschaffungspreis mit 40 % bewertet, die Energie- und Umweltkosten zu 15 %, die Betriebskosten ebenfalls zu 15 %, der technische Wert zu 20 % und die Lieferzeit zu 10 %“, gibt Reschke einen Einblick in das Bewertungssystem des Baubetriebshofes. „Der Citymaster 2000 konnte die Ausschreibung sowohl unter technischen wie auch wirtschaftlichen Aspekten gewinnen“, ergänzt Vincentz.

Technisch überzeugt die City-Kehrmaschine unter anderem durch die Verwendung bewährter Nutzfahrzeugkomponenten wie Leiterrahmen, Achsen und Schraubenfedern – das bietet Vorteile bei der Wartung und bei der Robustheit. Dank kurzem Hecküberhang und einer spurtreuen Allradlenkung kann die Maschine auch unter beengten Verhältnissen noch gut manövrieren. Im Transportmodus lässt sich auf Frontlenkung umschalten, der Citymaster 2000 erreicht dann eine Fahrgeschwindigkeit von bis zu 50 km/h. „Ein weiterer Pluspunkt ist der VW-Industriemotor des Citymaster 2000“, betont Wulf Wasseige.

Ausgezeichnet mit dem Blauen Engel

Der Common-Rail-Diesel mit Turboaufladung und Direkteinspritzung verbraucht bei einer Leistung von 75 kW nur rund 4,1 l/h im Eco-Modus. In diesem Modus, der sich per Knopfdruck einschalten lässt, wird die Drehzahl des Motors auf 1.600 Umdrehungen pro Minute reduziert – gegenüber 1.900 Umdrehungen im Normalzustand. „Unsere Fahrer sind angehalten, so Spritsparend wie möglich zu fahren, daher ist der Eco-Modus bei uns grundsätzlich eingeschaltet“, erklärt Wasseige.

Das bietet zudem Vorteile bei der Geräuschentwicklung – wobei der Citymaster 2000 durch sein lärmgedämmtes, in den Behälterdeckel integriertes Gebläse schon in der Standardausführung deutlich leiser ist, als viele seiner Mitbewerber. Um den hohen Anforderungen der Meerbuscher Bürger gerecht zu werden, hat der Baubetriebshof den Citymaster 2000 zudem mit dem optionalen Lärmdämmpaket bestellt. Damit erreicht die Maschine einen Geräuschwert von nur 99 dB(A) LWA. Schon im Jahr 2013 wurde der Citymaster 2000 erstmalig für seine Geräuscharmut und seine geringen Abgas- und Feinstaubwerte mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet. Die aktuellen Maschinen erfüllen mit dem Optionspaket „Blauer Engel“ sogar die seit 2015 geltenden verschärften Kriterien.

Wartung nur alle 500 Stunden

Der geringe Verbrauch des VW-Motors ist natürlich ein wesentlicher Aspekt der Wirtschaftlichkeit der Kompaktkehrmaschine. „Gepunktet hat die Maschine aber auch mit den langen Wartungsintervallen“, betont Michael Reschke. „Während bei Wettbewerbsmaschinen im Normalfall alle 250 bis 300 Stunden eine Wartung fällig war, muss der Citymaster 2000 nur alle 500 Stunden in die Werkstatt.“

Doch nicht nur Technik und Wirtschaftlichkeit spielten bei der Auswahl der Kehrmaschine eine Rolle, wie Vincentz weiter erzählt: „Wir hatten alle Fabrikate der in Frage kommenden Anbieter hier, so dass unsere Mitarbeiter sie testen konnten.“ Das Feedback der Fahrer: Die Maschine ist mit ihrer vibrations- und wärmegedämmten 2-Mann-Panoramakabine gut ausgestattet. Besonders positiv wurde der Sitz bewertet. „Damals testeten wir auch den Citymaster 2000 mit 3-Besen-System“, ergänzt Wasseige. „Das ist eine gute Lösung für bestimmte Kehraufgaben und zur Reinigung an unzugänglichen Stellen, doch bei uns sind die entsprechenden Einsatzgelegenheiten nicht so gegeben.“

Alles in allem überzeugt der Citymaster 2000 seit Januar 2014 bei der Reinigung der städtischen Außenanlagen von Meerbusch. Und Meerbusch kann seinen Bürgern auch an den kleinen Ecken und Flächen ein sauberes, angenehmes Stadtbild bieten.

Weitere Informationen unter:
www.hako.com
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