Die 1862 gegründete Bank verzeichnete zum Jahresende 2024 eine Bilanzsumme von über zwei Milliarden Euro. Von den insgesamt 260 Mitarbeitenden sind allein in Geisenheim etwa 150 tätig. „Wir sind eine regionale Genossenschaftsbank mit einer sehr starken Verbundenheit zu unserem schönen Rheingau. Wenn wir von „Banking Rheingauer Art“ sprechen, reden wir von kundenorientiertem Miteinander und exzellenter Beratungsqualität. Nicht von ungefähr nennen wir uns die MiteinanderBank“, beschreibt Aileen Clarke, Bereichsleiterin Vorstandsstab und Baufinanzierung sowie Nachhaltigkeitsbeauftragte den Spirit des regionalen Unternehmens. Natürlich müssen die Zahlen stimmen, doch möchte die Bank auch den Wandel zu einer nachhaltigen Wirtschaft mitgestalten. „Was liegt da näher, als im eigenen Unternehmen anzufangen?“, so Clarke.

Mit gutem Beispiel voran

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Wasserflaschen im Bankdesign: Die „MiteinanderBank“ stellt jedem Mitarbeitenden zwei gebrandete Glasflaschen und stärkt damit die Corporate Identity und Identifizierung.

Gemeinsam mit unterschiedlichsten Fachbereichen arbeitet Clarke an der nachhaltigen Entwicklung der Rheingauer Volksbank sowie der Optimierung des eigenen CO2-Footprints. Seit einigen Jahren wird jährlich auf freiwilliger Basis ein Nachhaltigkeitsbericht erstellt, u. a. um Optimierungsmöglichkeiten zu erkennen. Zudem haben alle Mitarbeitenden jederzeit die Gelegenheit, ihre Ideen und Impulse einzubringen. „Wir beziehen die Mitarbeitenden aktiv ein, schätzen Ideen aus unseren Reihen – ein konstruktives Miteinander ist uns wichtig. Und so kam auch der Hinweis aus der Belegschaft, die Trinkwasserversorgung auf den Prüfstand zu stellen“, erklärt Clarke. Bis dato beherrschten Wasserkästen das Bild der Kaffeeküchen und Aufenthaltsräume in den verschiedenen Gebäuden. Die Nachfrage beim Vorstand stieß auf offene Ohren – die Idee leitungsgebundener Wasserspender wurde mit Begeisterung aufgenommen. Das war der Auftakt monatelanger Vorbereitungen. Es wurde gezählt, gerechnet und bewertet – unterschiedliche Modelle wurden ausgewählt und getestet.

„Du musst alle mitnehmen, gerade bei einem solchen Projekt. Denn es gab schon Bedenken beim Thema Leitungswasser: Wie ist die Qualität? Wie schmeckt es? Hier war die Testphase sehr hilfreich, denn wir konnten alle Fragen mit Unterstützung von BRITA beantworten. Und Aufklärungsarbeit leisten, nämlich dass unser Leitungswasser ein streng und regelmäßig kontrolliertes Lebensmittel ist. So konnten wir wirklich alle abholen“, erklärt Sebastian Lukas, der das Projekt maßgeblich begleitet hat. An allen Entnahmestellen wurde das Trinkwasser von unabhängigen Stellen untersucht. So konnte die einwandfreie Wasserqualität sichergestellt werden.

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In der modernen Lounge der Hauptstelle der Bank können sich nun Kunden und Mitarbeitende gleichermaßen am Wasserspender bedienen.

Die Ergebnisse auf einen Blick

  • Weniger Kosten: Mit den leitungsgebundenen Trinkwasserspendern von BRITA spart die Rheingauer Volksbank etwa 15 % an Kosten für die Getränkeversorgung.
  • Weniger Arbeit: 150 Stunden pro Jahr werden eingespart – das Einsammeln und Rückführen von Leergut sowie Kauf neuer Wasserflaschen entfällt. Das entspricht 7,4 % weniger Arbeitsbelastung für den Unternehmensservice.
  • Umweltschutz: Wasserspender verursachen 86 % weniger CO2-Emissionen als herkömmliches Flaschenwasser und tragen erheblich zur Reduktion des Plastikmülls bei. 2024 wurden bei der RVB rund 16.000 Trinkwasser-Flaschen mit entsprechender Anzahl an Einwegdeckeln verbraucht.
  • Körperliche Entlastung: Statt täglich zahlreiche Wasserkästen in den Gebäuden zu verteilen, müssen die Mitarbeitenden des Unternehmensservice nur noch alle drei Monate eine sechs Kilo schwere CO2-Flasche mit der Sackkarre transportieren – das entlastet merklich den Rücken.

Darum BRITA

Die Entscheidung für BRITA fiel schnell und eindeutig – insbesondere Kundenservice und Gerätequalität haben das Team überzeugt. „Auch die räumliche Nähe zum Unternehmen war ausschlaggebend. Und die Kooperation mit DG Nexolution“, so Lukas. DG Nexolution ist Beschaffungs- und Logistik-Partner der Genossenschaftsbanken, also auch der Rheingauer Volksbank. „Somit sind wir in der Preisgestaltung flexibler, in den Konditionen, in der Abwicklung, in der Gestaltung der Prozesse. Das erleichtert uns die Zusammenarbeit. Und natürlich auch die Konditionen für die Bank, da alle Parteien von Volumeneffekten profitieren“, ergänzt Jana Lohr, Key Account Managerin bei BRITA.

Vor der Installation haben die BRITA-Experten jeden einzelnen Installationsort geprüft: Macht der Einbau hier Sinn? Ist ein Wasseranschluss da? Gibt es Anforderungen an die Installation, die beachtet werden müssen? Wie weit ist der Fußweg zu den jeweiligen Geräten? Wie viele Nutzer zapfen dort? Welches Modell macht Sinn? „All diese Fragen sind im Vorfeld zu klären“, berichtet Lohr.

Wasser auf Knopfdruck

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Jana Lohr, Key Account Managerin bei BRITA, setzt auf Kundennähe und Dialog. So werden die leitungsgebundenen Wasserspender dort aufgestellt, wo sie auch wirklich genutzt werden.

Insgesamt wurden sieben Wasserspender installiert. „Die Anlagen unterscheiden sich in Größe und Kapazität. Das Modell TOP 50 für den mittleren oder hohen Verbrauch ist überall dort installiert, wo viel gezapft wird, z. B. in Aufenthaltsräumen. Der kleine Bruder TOP 15 ist ideal für kleinere Kaffeeküchen“, so Lohr. Das Design-Highlight ist der I-Tap mit seinem eleganten Zapfhahn, der im repräsentativen Vorstandsbereich der Bank installiert wurde.

Alle Modelle liefern das Wasser still, gekühlt still oder gekühlt kohlensäurehaltig. Auch in puncto Hygiene überzeugen die Geräte: Die Hitzedesinfektion BRITA ThermalGate™ und die PureProtect Funktion sorgen dafür, dass innerhalb des Gerätes kein Nährboden für Keime entsteht. „In Geisenheim ist das Wasser relativ hart. Daher macht es Sinn, das Trinkwasser zu filtern. Es schmeckt nicht nur besser und ist hygienisch sicher, so können auch Verkalkungen z. B. des Wasserkochers reduziert werden“, so Jana Lohr.

Das Handling der neuen Zapfanlagen funktioniert reibungslos – insbesondere die Mitarbeitenden aus dem Unternehmensservice kümmern sich darum. „Wir haben eine gründliche Einweisung vorgenommen. Der Kollege scheint richtig Spaß daran zu haben. Sollte es erforderlich sein, ist er in der Lage, direkt und eigenständig Maßnahmen zu ergreifen“, freut sich Lohr.

„Wir sind stolz darauf, First Mover bei den Banken zu sein. Ich nutze jede Gelegenheit, um auch andere Banken für unsere Idee der nachhaltigen Trinkwasserversorgung zu begeistern“, bringt es Clarke auf den Punkt. Kulturwandel beginnt manchmal mit einem Glas Wasser. Wann stellen Sie um?

Weitere Informationen zu BRITA Wasserspendern finden Sie hier:
https://www.brita.de/wasserspender

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