Das Thema Menstruation ist zunehmend in den Medien präsent. Trotzdem schämen sich immer noch viele, über ihre Regelblutung zu sprechen oder mit Menstruationsprodukten gesehen zu werden. Obwohl etwa die Hälfte der Bevölkerung die Periode bekommt, ist das Thema in der breiten Gesellschaft weiter mit Tabus behaftet. Hinzu kommt, dass sich viele die nötigten Tampons und Binden nicht leisten können. Rentokil Initial ist mit seiner Marke Initial der Hygieneexperte am Markt und Profi im Ausstatten von Waschräumen. Ab sofort gehören auch Periodenproduktespender zum Unternehmensportfolio – für Initial ein logischer Schritt, um bestehende Tabus aufzubrechen und allen einen freien Zugang zu Tampons und Binden zu ermöglichen.

Den Anfang macht Rentokil Initial selbst. Das Unternehmen geht mit gutem Beispiel voran und hat die Toiletten aller 15 deutschen Niederlassungen mit den Periodenproduktespendern ausgestattet. „Damit wollen wir auch hierzulande aktiv dazu beitragen, das Thema Menstruation zu enttabuisieren“, sagt Frank Reisgies, Geschäftsführer von Rentokil Initial. „Als Anbieter von Waschraumausstattung tragen wir in dieser Angelegenheit natürlich eine besondere Verantwortung. Dem wollen wir Rechnung tragen.“ Nach landesweiten Aktionen in England, Sitz des Mutterkonzerns, und Australien ist Deutschland das dritte Fokusland, in dem das Unternehmen seine „Initiative Periodenfreiheit“ startet.

Es braucht das Engagement von vielen

NGOs fordern schon lange Menstruationsprodukte für alle. Immer mehr Bildungsstätten und auch einige wenige Kommunen nehmen sich dem Thema bereits an. Doch eine deutschlandweite Regelung für kostenlose Periodenprodukte? Fehlanzeige. „Darum ist das Engagement von Unternehmen so wichtig“, erklärt Reisgies. Sie bilden einen wesentlichen gesellschaftlichen Multiplikator und profitieren dabei auch ganz unmittelbar selbst:

Auf der einen Seite zeigen sie mit Gratis-Periodenprodukten Haltung und werden in der Öffentlichkeit, bei Mitarbeitenden und Jobsuchenden positiv wahrgenommen. Reisgies ist überzeugt: „Kostenlose Periodenprodukte sind zwar nur ein kleiner Beitrag, setzen aber in Sachen Mitarbeiterbindung ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung.“

Auf der anderen Seite kann sich die Bereitstellung von Periodenprodukten positiv auf die Produktivität am Arbeitsplatz niederschlagen. So gaben bei einer Umfrage der Unternehmensberatung Kearney in Zusammenarbeit mit WASH United 32 Prozent der deutschen Befragten an, sie seien während ihrer Periode sehr viel unproduktiver. Die Schaffung eines angemessenen Arbeitsumfelds kann dem entgegenwirken. So fänden es beispielsweise 26 Prozent begrüßenswert, auf den Bürotoiletten Periodenprodukte vorzufinden.

„Wir wissen, dass wir mit unserer Initiative den richtigen Weg gehen“, so Reisgies. „Ich freue mich, wenn wir durch unser Engagement auch andere Unternehmen und Entscheider für das Thema sensibilisieren und sie sich unserer Bewegung anschließen.“

Weitere Informationen unter:
www.initial.com
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