Die Anforderungen an die kommunale Rattenbekämpfung stehen vor einem radikalen Umbruch, da ab dem 1. Juli 2026 der Einsatz zertifizierter Köderschutzsysteme in der Kanalisation sowie in Gewässernähe gesetzlich verpflichtend wird. Gleichzeitig untersagen die Regeln des Umweltbundesamtes die befallsunabhängige Dauerbeköderung, was Kommunen dazu zwingt, Giftköder nur noch anlassbezogen nach einem nachgewiesenen Befall einzusetzen. In diesem Spannungsfeld bietet die Rockstroh Ecosmart GmbH mit der Komplettlösung Ecosmart FZV30 PRO einen wegweisenden Ansatz, der die zuverlässige Hardware der FZV30 mit der leistungsstarken digitalen Dokumentationsplattform Captis verbindet.

Während auf dem Markt digital vernetzte Köderschutzboxen mit integrierter Sensorik beworben werden, zeigt die Praxis im harten Kanaleinsatz deutliche Grenzen solcher Systeme auf. Digitale Boxen sind in der Anschaffung bis zu dreimal teurer und verursachen durch benötigte SIM-Karten und Batterien erhebliche laufende Kosten. Viel schwerwiegender ist jedoch ihre technische Anfälligkeit: Feuchtigkeit, Schmutz und im Abwasser schwimmende Feststoffe wie Toilettenpapier oder Laub führen bei elektronischen Komponenten wie Sensoren zu Fehlfunktionen.

Zudem stoßen Funksignale in unterirdischen Strukturen an ihre physikalischen Grenzen. Ein rein sensorbasiertes Monitoring via Bewegungsmelder liefert zudem ein oft verzerrtes Bild, da Sensoren lediglich Bewegung in der Box erfassen, aber weder den Zustand noch den tatsächlichen Abfraß des Köders beurteilen können. Ist ein Köder aufgezehrt, bleibt die Ratte aus, der Sensor meldet fälschlicherweise „keine Aktivität“, obwohl der Befall weiterhin besteht.

Hier setzt das Ecosmart FZV30 PRO Komplettsystem mit der Captis-Anbindung an. Statt auf störungsanfällige Elektronik im Schacht zu vertrauen, setzt Rockstroh Ecosmart auf die Kombination aus einer autarken, wartungsfreien Köderstation und einer externen digitalen Erfassung. Da regelmäßige physische Sichtkontrollen alle 2-3 Wochen vom Umweltbundesamt ohnehin vorgeschrieben sind, entbindet auch die Vernetzung den Anwender nicht von der Pflicht zur Vor-Ort-Prüfung.

Die Captis-App macht diese geforderte Kontrolle effizient und revisionssicher. Jede FZV30- Station ist mit einem individuellen QR-Code versehen, der vor Ort gescannt wird. Der Techniker erfasst die Befallsstärke und die durchgeführten Maßnahmen direkt per App, wobei GPS-Standortmarkierungen, Zeitstempel und Beweisfotos automatisch für lückenlose Transparenz sorgen.

Alle Daten fließen in Echtzeit in ein zentrales Admin-Dashboard, das den Fortschritt der Bekämpfung visualisiert und die Identifikation von Ratten-Hotspots am PC ermöglicht. Kommunen erhalten so eine ausgereifte Lösung, die den Giftködereinsatz um bis zu 95 Prozent reduziert, ohne die Risiken technischer Ausfälle im Kanal einzugehen.

Rockstroh ergänzt dieses System zudem durch professionelle kommunale Dienstleistungen aus einer Hand, von der Planung bis zur Wartung durch zertifizierte Sachkundige, und sichert so eine nachhaltige und gesetzeskonforme Daseinsvorsorge.

Weitere Informationen unter:
www.eco-smart.gmbh
KD2602063
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