Bezahlbarer Wohnraum, aktivierbare Flächen, zukunftsfähige Innenstädte: Die großen Fragen der Stadtentwicklung entscheiden sich nicht nur in den Metropolen, sondern vor allem dort, wo Kommunen unter realen Bedingungen handeln müssen. Genau dort setzt die Real Estate Arena an. „Der Fokus der Real Estate Arena sind und bleiben die B- und C-Städte und die Kommunen – und das mit einem bundesweiten Anspruch“, sagt Inga Frauendorf, Projektleiterin der Real Estate Arena. Gerade für kommunale Entscheider:innen macht dieser Schwerpunkt den Unterschied. Denn auf der Real Estate Arena treffen sie so neben Projektentwicklern, Wohnungs- und Bauunternehmen und PropTechs auch auf Wirtschaftsförderungen, Entwicklungsgesellschaften und andere Kommunen mit vergleichbaren Herausforderungen.
So können die zentralen Fragestellungen von Kommunen in den zwei Tagen ganz konkret diskutiert werden. Wie lassen sich verlassene Industrieflächen aktivieren? Wie die Herausforderungen um Wohnungsbau lösen? Und wie entstehen funktionierende Quartiere, in denen Wohnen, Versorgung, Bestand und Zukunftsfähigkeit zusammengedacht werden? Und Schließlich: Wie können all diese Aufgaben und Projekte finanziert und schneller umgesetzt werden?
Für 2026 haben sich bereits zahlreiche Wirtschaftsregionen, Städte, Länder und Standortförderungen aus ganz Deutschland angekündigt, darunter die Stadt Minden, die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, die WiFö im Landkreis Harburg GmbH, die WFO WiFö Osnabrück GmbH, die Wirtschaftsförderungs- GmbH für Stadt und Landkreis Lüneburg, der Fachbereich Wirtschaft der Landeshauptstadt Hannover, die WiFö Landkreis Stade GmbH, die Landeshauptstadt Magdeburg mit dem Dezernat für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit, der Verbund Oldenburger Münsterland e. V., die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH, die Invest in Mecklenburg-Vorpommern GmbH, die Wirtschaftsförderung Stadt Lingen (Ems), die IMG Sachsen-Anhalt sowie die Entwicklungsgesellschaften aus Norderstedt und Cottbus.
Bei der Vernetzung helfen 2026 neue Formate: Beim „Investors Lunch“ treffen kommunale Projektentwickler und Planer:innen auf institutionelle Investoren, um Projekte vorzustellen und ins Gespräch zu kommen. Hinzu kommen themenbezogene Matchmaking-Meetups und geführte Touren zu zielgruppenspezifischen Themen. Projektleiterin Frauendorf sagt dazu: „Wir bauen 2026 vor allem Formate aus, die Begegnungen und Vernetzung noch stärker ermöglichen, anstatt diese dem Zufall zu überlassen.“
Auch inhaltlich trifft die Real Estate Arena 2026 die kommunale Agenda sehr direkt. Themen sind unter anderem bezahlbarer Wohnraum, Mixed Used Ideen, der Umgang mit Bestand und Leerstand sowie die Zukunft der Innenstädte und Quartiere.
Besonders spannend für Kommunen ist 2026 der Schwerpunkt der REAL Future Conference: Welche Rolle spielen Immobilien in weltpolitischen Spannungszeiten, denn Immobilien werden zunehmend als kritische Infrastruktur verstanden. Dahinter steht keine abstrakte Zukunftsdebatte, sondern eine sehr konkrete kommunale Herausforderung. Gebäude und Quartiere sind heute Teil von Energieversorgung, Datenströmen, Betriebssicherheit und Krisenfestigkeit. „Wer Immobilien heute noch ausschließlich als Bauwerk denkt, springt zu kurz, weil die strategische Rolle in einem radikal neuen Normal unberücksichtigt bleibt“, sagt Frauendorf.
„Die REAL Future Conference zeigt, wie eng technologische Innovation, Kapital und gesellschaftliche Stabilität inzwischen miteinander verbunden sind.“ Auf der Konferenz stecken Nato-Sicherheitsexpertin Florence Gaub, Bundeswehr-Oberst im Generalstab Armin Schaus und Zukunftsforscher Max Thinius stecken in ihren Keynotes den größeren, strategischen Rahmen für die Zukunft der Immobilienbranche ab.
Für Städte und Gemeinden ist das hochaktuell. Denn wenn Immobilien als Energie-Hubs und sicherheitsrelevante Assets verstanden werden, verändert das auch den Blick auf öffentliche Gebäude, Verwaltungsstandorte, Quartiere und technische Infrastrukturen. Die REA verbindet damit genau die Themen, die in Kommunen heute zusammengedacht werden müssen: Wohnen, Bestand, Investition, Resilienz, Digitalisierung und Stadtentwicklung.
Darüber hinaus zeigt das WoWi-Quartier seit Jahren auf der Real Estate Arena, wie groß das Interesse an kommunalen und wohnungspolitischen Themen ist. An beiden Messetagen begrüßte die soziale Wohnungswirtschaft dort jeweils mehrere hundert interessierte Besucher:innen. Auch 2026 rücken auf der WoWi-Bühne am GdW-Stand wieder die Themen in den Mittelpunkt, die Kommunen besonders bewegen: Neubau, Bestände, soziale Wohnraumversorgung und tragfähige Quartiere.
Für Mitarbeitende aus dem öffentlichen Dienst wird ein spezielles Behördenticket angeboten.
www.real-estate-arena.com


