Bordanlagen leiten Wasser ab, sorgen für klare Wegführung, leisten einen erheblichen Beitrag zur Verkehrssicherheit und vieles mehr. Dabei werden sie im Laufe der Nutzungszeit immer wieder von Pkw und Lkw überfahren. Die power-Bordanlagen von Wallstop sind besonders hoch belastbar, denn sie bestehen aus monolithischen Betonprofilen hoher Festigkeit. In sehr kurzer Zeit hergestellt, halten sie die Belastungen über Jahrzehnte ohne Verlust der Funktionen aus. Da die power- Bordanlagen von Wallstop extrem wenig Fugen aufweisen, ist der Aufwand für Pflege und Wartung äußerst gering.
Wenige Fugen, minimaler Pflegeaufwand
Gepflasterte Borde oder Rinnen mit Bordstein sind naturgemäß wartungsintensiv, denn sie weisen pro laufenden Meter bis zu 5,50 m Fugen auf. Dort entsteht Bewuchs, der regelmäßig entfernt werden muss. Im Gegensatz dazu haben die power-Bord-Rinnen-Anlagen von Wallstop nur maximal 0,20 m Fugen pro laufendem Meter. Damit weisen sie über 95% weniger Schwachstellen auf. Für den Wasserabfluss besonders kritisch sind die Längsfugen in Fließrichtung. Sie entfallen bei den power- Bord-Rinnen vollständig. All das führt zu erheblichen Einsparungen an Personenstunden sowie Kosten für Wartung und Pflege.
Bauweise ermöglicht sehr kurze Bauzeit
Wallstop stellt die power-Bord-Rinnen-Anlagen mit Gleitschalungsfertigern her. Sie entstehen als Endlosprofil unmittelbar am Einbauort. Frischbeton wird dazu direkt an Ort und Stelle von einem Gleitschalungsfertiger in die gewünschte Form gebracht und automatisch verdichtet. So entstehen durchgehende, kompakte Betonkörper – sozusagen „Endlos- Steine aus einem Guss“. Einbauleistungen von bis zu 1.000 m pro Tag sind hierbei realisierbar.
Langlebig durch hohe Materialqualität
Verarbeitet wird Beton der Festigkeitsklasse C30/37. Er ist vergleichbar mit Beton für den Fahrbahndeckenbau. Diese Qualität übertrifft die von Einzelelementen für konventionell hergestellte Borde und Rinnen deutlich. „Fahrbahndecken aus Beton halten über 30 Jahre. Entsprechend langlebig sind auch unsere Bord-Rinnen-Anlagen, zumal sie bei weitem nicht so stark belastet werden wie Fahrbahnen. Wir haben vor rund 20 Jahren die ersten Anlagen dieser Art gebaut. Sie sind über Jahrzehnte formstabil und haben bis heute nichts von ihrer Gebrauchsfähigkeit eingebüßt“, berichtet Pascal Borsch, Prokurist bei Wallstop.
Dauerhafte Lösung mit weniger Beton
Wegen der Materialgüte kann zudem Material eingespart werden, denn die langlebigen Profile benötigen erheblich kleinere Querschnitte und damit deutlich weniger Beton. Während ein herkömmlicher Bordstein eine Rückenstütze und ein Fundament aus Beton erfordert, wird das monolithische Profil hingegen einfach auf einem verdichteten Untergrund eingebaut. Damit einher geht eine Materialeinsparung von bis zu 40%. Noch deutlicher ist der Unterschied bei Bord-Rinnen-Anlagen: Sie brauchen 48% weniger Material als eine gepflasterte Rinne mit Rückenstütze, Fundament und Bordstein.
Regelwerk der FGSV definiert Rinnen-Anlagen
Die power-Borde und -Rinnen von Wallstop sind konform mit dem aktuellen Regelwerk, insbesondere dem „Merkblatt für Randeinfassungen und Entwässerungsrinnen (M RR)“ der FGSV. Dort werden auf der Grundlage praktischer Erfahrungen unter anderem monolithisch hergestellte Randeinfassungen und Rinnen behandelt.
Auch enge Radien und Flächen in Pflasteroptik möglich
Die Bauweise mit modernen Gleitschalungsfertigern ermöglicht auch die Herstellung enger Radien. Daher können Planerinnen und Planer die Profile exakt an das Umfeld anpassen. Viel Gestaltungsfreiheit gibt es auch bei der Oberfläche, denn sie kann auch in Pflasteroptik oder mit Prägungen gebaut werden. Nicht zuletzt kann sogar eingefärbter Beton verbaut werden.
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