Parkhäuser und Tiefgaragen: ROMEX® beschichtet und schützt die stark belasteten Oberflächen

Die Böden von Parkhäusern und Tiefgaragen müssen einiges aushalten. Sie stehen permanent unter stärkster mechanischer, chemischer und thermischer Belastung etwa durch den Abrieb der Fahrflächen, dem Auslaufen von Öl und Benzin sowie witterungsbedingter Feuchtigkeit. Besonders im Winter kommen oft mehrere Aspekte zusammen, wenn über die Reifen der Autos Eis, Schnee und zusätzlich Streusalz in die Parkhäuser gelangen. Kein Wunder, dass der Boden eines solchen Parkhauses besonders widerstandsfähig sein muss. Doch wie können Betonflächen, die ständig befahren sind, optimal geschützt werden? Die passende Antwort darauf liefert die ROMEX® MB GmbH: Mit dem „ROMEX® Parkhaussystem OS 8“ werden Auf- und Abfahrtsrampen sowie Stell- und Fahrbahnflächen in Innenbereichen (Parkhäuser und Tiefgaragen) beschichtet und somit fit gemacht für die großen Belastungen durch Autos, die täglich über die Flächen rollen und die Böden beanspruchen. Für Freiflächen ohne Überdachung, die der Witterung ausgesetzt sind, hat das Euskirchener Unternehmen im Übrigen weitere Produkte entwickelt.

Konzentrieren wir uns auf die Innenbereiche: Das ROMEX®-Parkhaussystem für befahrene und mechanisch stark belastete Flächen ohne Rissüberbrückung entspricht der Prüfklasse OS 8 (daher der Name) und besteht aus zwei Komponenten: ROMPOX® 1506OS Epoxidharz-Grundierung und ROMPOX® 1005OS Epoxidharz-Deckbeschichtung/Versiegelung. Wichtig bei der Verarbeitung ist zunächst der Zustand des Untergrundes vor der Grundierung. Er muss tragfähig, eben, trocken, öl-, fett-, trennmittel- und staubfrei sein. Lose Teile und sonstige Verschmutzungen müssen entfernt werden. In der Regel sollte der zu bearbeitende Untergrund mit Kugelstrahlen vorbereitet werden, mitunter kann auch Fräsen oder Schleifen notwendig werden. Die eigentliche Grundierung mit ROMPOX® 1506OS erfolgt ganz einfach mit dem Gummischieber.

Achtung: Nach dem Grundieren müssen sämtliche Poren des Untergrundes geschlossen sein. Für eine Parkhausbeschichtung von circa 1,5 Millimeter folgt das Abstreuen mit Quarzsand (nach Härtung abfegen, ggf. Fläche schleifen und saugen) und die Deckversiegelung mit ROMPOX® 1005OS Beschichtung. Diese wird mit einem einlippigen Hartgummischieber oder einer Glättkelle gespachtelt; dann wird scharf abgezogen und nachgerollt. Grundsätzlich: Die Fachleute der ROMEX® empfehlen, bei jeder Arbeitsunterbrechung die Arbeitsgeräte und Werkzeuge mit handelsüblichen Lösemitteln (zum Beispiel Ethanol oder Brennspiritus) zu säubern.

Die Eigenschaften der fertigen Beschichtung sind überzeugend. Daniel Meurer, Geschäftsführer der ROMEX® MB GmbH, sagt: „Die bearbeiteten Flächen sind rutschhemmend, weisen eine sehr hohe Abriebfestigkeit auf und sind zähhart, fahrzeugfest und staplergeeignet. Zudem sind sie lösemittelfrei und zeichnen sich durch eine gute Chemikalienbeständigkeit aus.“ Und für viele Kunden nicht ganz unwichtig: „Wir haben viele Standardfarbtöne und helle Farben bis zu Cremeweiß. Sonderfarben gibt es auf Anfrage“, so Meurer.

Welche konkreten Belastungen müssen die unterschiedlichen Boden-Bereiche einer Tiefgarage oder eines Parkhauses eigentlich aushalten? In diesem Zusammenhang unterscheidet man drei Bereiche: Der sogenannte Schwarze Bereich bezeichnet die Einfahrten und Rampen. Dort sind hohe mechanische und chemische Belastungen üblich sowie starke Verschmutzung und hoher Abrieb. Das kommt vor allem daher, dass Autos Schmutz, Regenwasser, Eis, Schnee und Streusalz mit ins Parkhaus bringen und bereits im „Eingangsbereich“ das meiste davon wieder verlieren. Der ROMEX®-Schutz muss dort stärker ausgebildet werden, außerdem wird die dortige Oberfläche rau gestaltet.

Der sogenannte Graue Bereich sind die Fahrwege innerhalb eines Parkhauses. Diese müssen neben der Belastbarkeit leicht zu reinigen sein, um auch optisch ein ansprechendes Bild zu bieten. Die Oberfläche wird glatt gestaltet und mit Markierungen versehen. Markierungen sollten deutlich sichtbar sein und dürfen „Designerqualität“ besitzen, um das Parkhaus aufzuwerten aber ohne viel zu kosten. Darüber hinaus wird durch Markierungen die Sicherheit und Ordnung erhöht. Der sogenannte Weiße Bereich sind die Stellplätze. Auch der ruhende Verkehr belastet die Flächen. Stellplätze müssen also zum Schutz des Betons vor auslaufendem Öl oder Benzin und gegen die Weichmacher der Reifengummis widerstandsfähig gemacht werden. Die Oberfläche wird glatt gestaltet.

Hochzufrieden mit dem zertifizierten OS8-Beschichtungssystem der ROMEX® MB GmbH ist das Motel One in Amsterdam, für die der lokale ROMEX®-Partner „ROMEX® Benelux B.V.“ eine circa 1500 Quadratmeter große Tiefgarage entsprechend beschichtet hat – auch mit deutlichen Markierungen, die die Sicherheit und Ordnung nachweislich erhöht haben. „Die Qualitätsansprüche der Hotelkette an Produkt und Design sind sehr hoch“, berichtet Daniel Meurer. „Diese Anforderungen zu erfüllen, war kein Problem für uns und den Verarbeiter, da sich ROMEX® ebenfalls nur mit den höchsten Standards zufrieden gibt.“

Weitere Informationen unter:
www.romex-mb.de
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