Immer auf den Notfall vorbereitet: 24 Stunden, 365 Tage im Jahr – 85 freiwillige und hauptamtliche Männer und Frauen zeigen einen hohen persönlichen Einsatz, um Leben zu retten oder um anderen zu helfen. Sie kommen aus unterschiedlichsten Berufen und Tätigkeitsfeldern und bilden ein starkes Team für den Brandschutz und die technische Hilfeleistung bei der Freiwilligen Feuerwehr Hofheim am Taunus. Davon profitieren nicht nur die 40.000 Menschen, die im Primärbereich wohnen. Auch die Autobahnen A3 und A66, ein Teil des S-Bahn-Netzes und ein Abschnitt der ICE-Trasse Frankfurt-Köln gehören zu ihrem Einsatzgebiet.

Jeder Griff muss sitzen

Die Kameradinnen und Kameraden zeigen viel Engagement, sind hoch motiviert und bestens ausgebildet. Sie stellen einen beachtlichen Teil ihrer Freizeit in den Dienst der öffentlichen Sicherheit und nehmen regelmäßig an Schulungen, Übungen, ärztlichen Untersuchungen und Weiterbildungen teil. Schließlich geht es darum, bestmöglich Hilfe zu leisten, ohne vermeidbare Risiken einzugehen. Bei einem Alarm heißt es nicht selten: Raus aus dem Bett und so schnell wie möglich ins Fahrzeug! „Wir müssen die Fahrzeuge im Tiefschlaf beherrschen – jeder Griff muss sitzen.“ Dabei geht es nicht nur ums Fahren der zum Teil sehr großen Fahrzeuge, sondern um das Bedienen und Wissen „wo was liegt“, erklärt Jörg Daniel.

Damit im Ernstfall alles reibungslos funktioniert, erlernen die Aktiven bei der Freiwilligen Feuerwehr Hofheim das Führen und Bedienen der Fahrzeuge in Etappen. Die umfangreiche Ausbildung beginnt mit den kleineren Fahrzeugen für den Mannschaftstransport und führt hin zu den Großfahrzeugen – geregelt durch ein stufenweises Freigabesystem. Dabei dürfen die freiwilligen Kameraden finanzielle Unterstützung erwarten: Beim Erwerb der Führerscheinklasse C übernimmt unter bestimmten Voraussetzungen die Stadt die Kosten.

Der anspruchsvollste Teil der Ausbildung betrifft die Fahrzeuge mit Drehleiter und die Wechsellader, wie den MEILLER RS21. Dieses System versetzt die Freiwillige Feuerwehr in die Lage, unterschiedliche Behälter für spezielle Einsatzzwecke zu einem Einsatzort zu bringen. Beim Auf- und Abladen der Behälter bringt die schnelle MEILLER Hydraulik Zeitvorteile.

Die Bedienung muss bei Tag und Nacht, bei jedem Wetter und bei ganz unterschiedlichen Untergründen sicher funktionieren. Für einige Kameraden ist das eine echte Herausforderung, weil sie nicht laufend mit dem schweren Gerät arbeiten. Da wird die MEILLER i.s.a.r.-control- Funkfernsteuerung zu einer echten Hilfe, mit der sie die Arbeitsschritte aus jeder Position steuern und überwachen können. „Dadurch gewinnen wir Sicherheit, gerade für Fahrer mit weniger Erfahrung“, bestätigt Bernhard Bender.

Für jeden Fall gut gerüstet

Vor 25 Jahren wurde der erste MEILLER Abrollkipper angeschafft. Für die Entscheidung waren wirtschaftliche Gründe vorrangig: Vollausgestattete Fahrzeuge für diverse Einsätze in ständiger Bereitschaft zu halten, erfordert einen hohen finanziellen Einsatz und eine kontinuierliche Wartung. Eine flexible Lösung mit speziellen Containern ist deutlich kostengünstiger.
Robuste Wechsellader, wie der MEILLER RS21, erweitern die Einsatzmöglichkeiten der Feuerwehr: Auch wenn die Fahrzeuge für die besonderen Aufgaben meist erst im zweiten Abmarsch zum Einsatz kommen, ermöglichen sie eine schnelle und sichere Umrüstung.

Mit ihrem Wechselsystem ist die Freiwillige Feuerwehr Hofheim breit aufgestellt: Der Container „Schlauch“ kommt im Gelände oder bei Aussiedlerhöfen zum Einsatz, um Löschwasser in einem Radius von 2 km verfügbar zu machen. Mit dem Container „Bahn“ ist man für Gefährdungen von Starkstrom und Einsätzen in Tunneln gerüstet. Die weitere Ausrüstung umfasst den Löschmittel-Nachschub, Gefahrgutmaterial, Bindemittel und Spezialgerät, wie z. B. Umfüllpumpen. Von der weitreichenden Ausstattung profitieren im Notfall auch Nachbarkommunen im Main-Taunus-Kreis, die das spezielle Angebot der Freiweilligen Feuerwehr Hofheim in ihren Alarmplänen berücksichtigen.

Kompromisslose Einsatzbereitschaft

Die hohe Einsatzbereitschaft der freiwilligen und hauptamtlichen Feuerwehrleute verdient großen Respekt. Ihre Aufgaben können sie nur dann erfüllen, wenn sie sich bei ihren Einsätzen auf funktionierendes Gerät und einsatzbereite Fahrzeuge verlassen können.

Einen Blick in die Hallen der Feuerwehr Hofheim am Taunus, in denen die Fahrzeuge auf den nächsten Alarm warten, zeigt einen Fuhrpark, der glänzt und so gar nicht danach aussieht, dass diese Fahrzeuge bereits herausfordernde Einsätze hinter sich haben. Das vollbringen zwei hauptamtliche Mitarbeiter, die sich um die Pflege und Instandhaltung kümmern. Neben den zwei MEILLER Abrollkippern gilt es, weitere 14 Fahrzeuge, 8 Abrollbehälter und 2 Anhänger in Top-Zustand zu halten. Den Service, kleinere Reparaturen oder das Abschmieren der Fahrzeuge führen sie selbst durch. Bei dem umfangreichen und vielseitigen Fuhrpark bedeutet das jede Menge Arbeit. Für alles Weitere müssen sie sich auf kompetente Service-Unternehmen verlassen können: „Für die Feuerwehr ist die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge entscheidend. Es bringt nichts, wenn die Fahrzeuge länger in der Werkstatt stehen“, mahnt Jörg Daniel.

Die Wechselsysteme von MEILLER haben sich im Einsatz bei der Feuerwehr bewährt. Sie gelten als robust und besonders langlebig. Das bestätigt Bernhard Bender: „Seit 25 Jahren sind wir mit der Lösung sehr zufrieden. Wir hatten nie große Defekte, meist nur Kleinigkeiten, die unser MEILLER Servicepartner ohne Probleme zuverlässig und in kürzester Zeit behoben hat. Auch Ersatzteile sind immer schnell verfügbar. Natürlich werden die Systeme bei der Feuerwehr nicht im Dauereinsatz beansprucht. Dennoch sehen wir den geringen Wartungsaufwand sehr positiv.“

Vielseitige Ausrüstung für vielseitige Aufgaben

„Wir heißen zwar Feuerwehr – Feuer zu löschen gehört zu unserem Job, aber das ist nicht mehr die Hauptaufgabe. Die Hilfeleistung hat in den letzten Jahren sehr stark zugenommen“, fasst Jörg Daniel die Aufgaben zusammen. Der Job wird immer vielseitiger: Sehr häufig geht es um Hilfeleistungen bei Unfällen oder die Sicherung der Rettungskräfte. Ebenso gilt es, mit Sonderlöschmitteln und Gefahrgutmaterial für Unfälle bei Firmen gerüstet zu sein, die mit gefährlichen Stoffen arbeiten. Ganz besondere Anforderungen gelten auch für Unfälle im Schienenverkehr. Der Einsatz von Wechselsystemen erleichtert eine vielseitige Ausrüstung für Spezialfälle, lässt sich unkompliziert erweitern und führt zu einem deutlich wirtschaftlicheren Einsatz der Trägerfahrzeuge. Grundsätzlich gilt: Optimale Hilfe verlangt eine optimale Ausrüstung.

Weitere Informationen unter:
www.meiller.com
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