Neue Lösungen für den Bildungsbau

Modulbauten können dank ihrer unkomplizierten Bauweise, kurzer Bauzeit und flexiblen Anwendungsmöglichkeiten einen entscheidenden Beitrag zum wachsenden Bedarf nach Kitas, Schulen und Wohnheimen in Deutschland leisten.

Schnell, gut, flexibel – modulares Bauen liegt im Trend: In Zeiten, in denen der Bedarf nach Wohn-, Gewerbe und Infrastrukturgebäuden regelmäßig die Prognosen übertrifft, ruft die Branche nach praktikablen Lösungen. In kaum einem anderen Bereich zeigt sich das deutlicher als im Bildungsbau. Landauf, landab investieren Kommunen in Bildungseinrichtungen, um ihrem gesetzlichen Auftrag einer umfassenden Kinderbetreuung gerecht zu werden. München etwa hat für die Jahre 2015 bis 2019 insgesamt 1,4 Milliarden Euro für den Bau von Schulen und Kindertagesstätten in den Haushalt gestellt. Die neue Berliner Landesregierung sieht im Sanierungs- und Investitionsstau in Schulen eine ihrer wichtigsten Herausforderungen. In anderen Großstädten ähneln sich die Ausgangslagen.

Knappe Kapazitäten beim Festbau

Die Baubranche kommt dieser Nachfrage mit herkömmlichen Methoden kaum mehr hinterher. In einer Umfrage von Horváth & Partners berichten mehr als 80 Prozent der befragten Führungskräfte aus Privatwirtschaft und Kommunen von Bauverzögerungen bei von ihnen betreuten Projekten im Bildungsbereich. Zudem gehe bei Ausschreibungen die Zahl der eingereichten Angebote spürbar zurück, heißt es in der Studie. Im Auftrag des Modulbauers Algeco hatte die Unternehmensberatung gut 100 Entscheider aus der Immobilienbranche befragt.

Zeitgewinn durch Modulbauweise

Qualitativ hochwertige modulare Gebäude mit sicherem Kostenrahmen bieten sich daher an – besonders im Bildungsbereich, in dem wegen der Kindergarten-, Schul- und Studienfristen Bauverzögerungen verheerende Folgen haben können und Gebäude darüber hinaus mit schwankender Auslastung konfrontiert sind. „Bereits acht bis zwölf Wochen nach Baubeginn übergeben wir mobile Immobilien, individuell geplant und smart gebaut“, erklärt Algeco- Geschäftsführer Stefan Harder.

Das Unternehmen hat etwa für die niedersächsische Stadt Scheeßel eine Kindertagesstätte um Räume für zwei weitere Kindergruppen erweitert. Der zuständige kommunale Fachbereichsleiter lobt dabei neben der kurzen Bauphase die ansprechende Architektur verbunden mit einer zukunftsfähigen technologischen Ausstattung und der flexiblen Gestaltung.

„Smart Kitas“ können je nach Bedarf vergrößert oder verkleinert werden, umgebaut oder an anderem Ort neu aufgebaut werden. Perspektivisch profitieren Kommunen doppelt und dreifach von Modulbauten: Was heute Kita ist, kann morgen ein Anbau an ein Mehrgenerationenprojekt werden und sich zum Nahversorgungsladen oder Studentenappartement wandeln. Qualitativ stehen Modulbauten klassischen Raumlösungen in nichts nach – bei deutlich größerer Kostensicherheit.

Zukunftsperspektiven

Entsprechendes Potenzial messen Führungskräfte dem Branchenzweig bei. „Vielleicht ist die modulare Bauweise die Zukunft im Bildungsbau“, zitiert Horváth & Partners einen befragten Investor. Die maßgebliche Herausforderung sehen die Umfrageteilnehmer in der Aufmerksamkeit für Modulbauten. Best- Practice-Berichte über individuell gestaltete Gebäude tragen erheblich dazu bei, die Vorteile der Bauweise stärker in den Köpfen der Entscheider zu verankern. In der nachwachsenden Generation wird das nicht mehr nötig sein: Wer selbst eine modulare Kita besucht hat, wird die Vorteile der Bauweise buchstäblich erleben und weitertragen.

Die komplette Studie von Horváth & Partners steht unter diesem Link zum Download bereit:
www.algeco.de/unternehmen/whitepaper.html
www.algeco-smartworld.de
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