Bauen verbraucht Ressourcen. Das liegt in der Natur der Sache. Doch die Art und Weise wie gebaut wird, hat großen Einfluss auf den ökologischen Fußabdruck eines Gebäudes. Einige Unternehmen der Branche haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Wertschöpfung nachhaltiger zu machen – darunter auch das Bau- und Dienstleistungsunternehmen GOLDBECK, das europaweit für sein „Bauen mit System“ bekannt ist.

Das Thema Nachhaltigkeit spielt bei GOLDBECK schon immer eine wichtige Rolle. GOLDBECK realisiert Logistik- und Produktionshallen, Bürogebäude und Parkhäuser für Kunden in ganz Europa. In den letzten Jahren sind Kommunalimmobilien jedoch zunehmend in den Fokus des Familienunternehmens gerückt und gewinnen deutlich an Relevanz. Für öffentliche Auftraggeber realisiert GOLDBECK neben Verwaltungsgebäuden und Parkhäusern inzwischen auch Schulen und Wohngebäude – als klassischer Generalunternehmer, soweit die öffentliche Hand Projekte in dieser Form ausschreibt, oder im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaften. Doch die Realisierung dieser notwendigen Gebäude verbraucht erhebliche Ressourcen. Derzeit gehen laut Europäischer Kommission 40 Prozent des europäischen Energieverbrauchs und 36 Prozent der Treibhaus- gasemissionen auf das Konto von Gebäuden – vom Bau über den Betrieb bis hin zum Abriss. GOLDBECK stellt sich der Verantwortung und den Chancen, die dieser enorme Hebel mit sich bringt.

Systematisierte Prozesse schonen Ressourcen und reduzieren Emissionen

Schon seit den 1980er Jahren baut GOLDBECK mit System. Bauelemente werden industriell vorproduziert, anschließend ‚just in sequence‘ auf die Baustelle geliefert und dort zu schlüsselfertigen Gewerbe- und Kommunalimmobilien montiert. Dadurch kann der Materialeinsatz erheblich optimiert und die beim Transport und beim Bau anfallenden Emissionen reduziert werden. Der erste Schritt zu einer nachhaltigeren Bauweise beginnt jedoch bereits in der Planung eines Gebäudes. GOLDBECK berücksichtigt von Beginn an Bau, Betrieb, Rückbau und Materialrecycling. Dieser ganzheitliche Ansatz macht das Bauen zwar komplexer, doch der hohe Grad der Systematisierung und die hohe Eigenfertigungsquote ermöglichen es, Synergieeffekte bestmöglich auszunutzen.

Für dieses Lebenzyklusmodell hat sich im Rahmen einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft auch der Träger des Bildungszentrums für Gesundheitsberufe in Erding entschieden. Innerhalb von nur 20 Monaten hat GOLDBECK für den Landkreis Erding ein rund 4.300 Quadratmeter großes Schulgebäude inklusive Mensa mit einem Energiekonzept nach Passivhauskriterien realisiert. Allein durch GOLDBECKs systematisierte Bauweise konnten im Vergleich zum konventionellen Massivbau mehr als 25 Prozent CO2 und ein erheblicher Teil an Ressourcen eingespart werden. Die Gebäudehülle ist zudem energieoptimiert und effiziente Gebäudetechnik sorgt für eine dauerhaft nachhaltige und wirtschaftliche Nutzung – und da der Generalübernehmer auch den Betrieb der Schule für einen Zeitraum von 25 Jahren übernimmt, sind stetige Wartungen und Optimierung der Gebäudetechnik gesichert.

Weitere Informationen unter:
www.goldbeck.de
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