Auf vielen Ebenen haben Bedrohungen für Unternehmen, Organisationen und öffentliche Einrichtungen in den vergangenen Jahren zugenommen. Mit dem KRITIS-Dachgesetz (KRITIS-DachG) wird der Gesetzgeber nun genaue Richtlinien definieren, wie Betreiber dieser sogenannten Kritischen Infrastrukturen die Resilienz ihrer Anlagen auch physisch stärken müssen. Mit seiner umfassenden Expertise in den Bereichen Einbruch-, Brandschutz und Zutrittskontrolle unterstützt Telenot Betreiber und Fachplaner solcher Anlagen bei der Absicherung durch gesetzeskonforme zertifizierte Sicherheitssysteme.

Kritische Infrastrukturen (kurz: KRITIS) sind laut Definition Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden. Darunter fallen beispielsweise Unternehmen in den Bereichen Energie- und Lebensmittelversorgung, Finanzwesen, Transport und Logistik sowie Gesundheitswesen. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass diese in zunehmendem Maße Bedrohungen ausgesetzt sind, die schwerwiegende gesellschaftliche Folgen mit sich bringen, das wirtschaftliche Handeln beeinträchtigen oder die Versorgungssicherheit der Bevölkerung gefährden können – etwa durch Naturkatastrophen, Terrorismus, Cyberattacken, feindliche Angriffe, Krieg oder Störungen von Lieferketten.

Um KRITIS besser zu schützen, hat die Europäische Union die Sicherheitsanforderungen in der EU-Richtlinie über die Resilienz kritischer Einrichtungen (CER-Richtlinie) sowie der EU- Richtlinie für ein hohes gemeinsames Cybersicherheitsniveau (NIS2-Richtlinie) verabschiedet.

Das KRITIS-DachG – Jetzt für konformen physischen Schutz sorgen

Die nationale Umsetzung der EU-CER-Richtlinie erfolgt durch das neue KRITIS-DachG. Dieses verpflichtet Betreiber kritischer Anlagen, Maßnahmen zu ergreifen, die die Resilienz ihrer Einrichtungen stärken. „Ein zentrales Element des Gesetzes liegt im physischen Schutz dieser Anlagen“, sagt Sicherheitsexperte Began Felic von Telenot. Das in Aalen, Baden- Württemberg ansässige Unternehmen gehört zu Deutschlands führenden Herstellern von elektronischen Sicherheitssystemen. Zahlreiche Lebensmittelketten, Energieversorger, Rechenzentren, kommunale Einrichtungen und andere Unternehmen vertrauen bereits seit Jahren auf die Expertise von Telenot. Darunter finden sich auch einige, die jetzt von den Regularien des KRITIS-DachG betroffen sind. In Deutschland sind das rund 2.000 Unternehmen, Organisationen und kommunale Einrichtungen.

Hohe Strafen drohen

„Betroffene KRITS müssen Maßnahmen treffen, um die gesetzlich geforderte Resilienz zu erreichen, beziehungsweise vorhandene Sicherheitslösungen daraufhin prüfen, ob sie diesen Anforderungen entsprechen und gegebenenfalls nachrüsten“, erläutert Felic. Denn die Nichtbeachtung des KRITIS-DachG kann hohe Bußgelder nach sich ziehen: „Die Strafen können in die Millionen gehen“, so Felic. Zudem verpflichtet das Gesetz die Betreiber, Vorfälle mit der Anlage ausführlich dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), zu melden sowie der Behörde auch einen rund um die Uhr erreichbaren Ansprechpartner zu benennen.

Gesetzeskonforme Lösungen mit Telenot

Nutzer der elektronischen Sicherheitslösungen von Telenot sind hier auf der sicheren Seite. „Unsere Lösungen greifen seit vielen Jahren auf aktuelle Normen zurück, die nun auch für das KRITIS-DachG relevant sind, beispielsweise die DIN EN 50131-1, DIN EN 54, DIN EN 60839-11“, zählt Felic auf. Die Expertise von Telenot erstreckt sich jedoch nicht allein auf Produkte für richtlinienkonforme Sicherheitskonzepte. Auch die mehr als 500 autorisierten Telenot-Stützpunkte sind zur richtlinienkonformen Installation sowie Wartung solcher Lösungen geschult. KRITS-Betreiber sind somit in der Lage, eindeutig sicherzustellen, dass ihre Telenot-Lösungen den Anforderungen des KRITIS-DachG entsprechen.

Began Felic betont: „Unsere Sicherheitslösungen sind darauf ausgelegt, den physischen Schutz von Gebäuden und Räumen zu gewährleisten. Wir verstehen die Anforderungen des KRITIS- DachG und unterstützen Betreiber dabei, ihre Einrichtungen vor physischen Gefahren wie Einbruch, Brand und unerlaubtem Zutritt zu schützen – und das alles aus einer Hand.“

Weitere Informationen unter:
www.telenot.com
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