Sympathisch, emotional, haptisch: Maskottchen können für Kommunen ideale Image-Botschafter sein. So finden Gemeinden zu ihrem perfekten Markenzeichen.

Max wandert gern, am liebsten durch die Sächsische Schweiz: Mit markanter Schirmmütze, Wanderrucksack, solidem Schuhwerk und kurzer Hose macht er seine Tour durch Berge und Täler. Max ist nicht irgendein Junge, er ist das Maskottchen der Region Altenberg. Die Kleinstadt in der Sächsischen Schweiz begrüßt im Sommer Touristen und Wanderfreunde, im Winter regelmäßig Profisportler. Bob-Spezialisten, Skifahrer und Rodler genießen dort Eiskanäle und Pisten. Mit zwei Maskottchen macht die Region auf sich aufmerksam: Max steht symbolisch für die Wanderslust in der Tourismus-Region. Und dann ist da noch Schneehase Flocki: Er zeigt die Vorzüge des weltweit bekannten Wintersport-Ortes.

Maskottchen haben zahlreiche Vorteile: Man kann sie anfassen, in die Hand nehmen: Damit schaffen sie ein haptisches Erlebnis und sprechen Sinne an, die bei anderen Formen des Marketings oft außenvor bleiben. Wie kommt eine Kommune nun zu einem perfekten Maskottchen? Dieser Leitfaden soll helfen.

Schritt 1: Die Zielsetzung
Am Anfang steht die Frage, wen die Gemeinde erreichen will: Bürgerinnen und Bürger der Stadt? Touristen? Gewerbetreibende und Investoren? Oder sogar all die genannten Gruppen? Daraus ergeben sich dann wichtige Imagefaktoren: Besondere Urlaubsmomente, das Herausarbeiten der Lebensqualität vor Ort oder um entscheidende Faktoren für die Ansiedlung von Unternehmen. Ein Maskottchen schafft auf sympathische Art Aufmerksamkeit und Identifikation für die Werte einer Gemeinde oder einer Region.

Schritt 2: Anknüpfungspunkte finden
Welche lokalen Besonderheiten spielen eine Rolle: Gibt es vor Ort Geschichten oder Traditionen, die sich aufnehmen lassen? Hat die Gemeinde vielleicht ein bekanntes Logo oder ein Stadtwappen, mit dem sich „spielen“ lässt? Knüpft man an bestehende Werte und Geschichten an, nimmt ein Maskottchen Stück für Stück Form an. Mitunter verbinden Kommunen diesen Prozess direkt mit der Überarbeitung von Logo oder Wappen.

Schritt 3: Das passende Symbol finden
Welches Symbol passt? Tiere bieten sich oft an für Maskottchen: Mit ihnen verbindet man Eigenschaften und sie lösen Gefühle aus. Dabei kommt es darauf an, genau festzulegen, welcher Image-Faktor in der späteren Produktion herausgearbeitet werden soll: Beispielsweise, wenn der starke Wolf gleichzeitig freundlich sein soll.

Schritt 4: Grafik
Der erste Entwurf ist eine Aufgabe für Grafik- Experten. Bei der Gestaltung muss die spätere Produktion bereits vorgedacht werden, damit es nicht zu Problemen kommt. Empfehlenswert ist es, hier mit erfahrenen Dienstleistern zusammenzuarbeiten, die mit Produktionsprozessen vertraut sind.

Schritt 5: Die Produktion
Was genau soll es am Ende sein? Die häufigste Variante für Maskottchen sind Plüschfiguren. Aber natürlich kann der neue Sympathieträger auch zum Schlüsselanhänger werden oder als (über)lebensgroßer „Walking Act“ bei Stadtfesten die Besucher begrüßen. Die Realisierung lässt sich bei spezialisierten Dienstleistern in Deutschland beauftragen, die mit den zumeist asiatischen Produzenten zusammenarbeiten. Wer seine Gemeinde mit einem sympathischen Werbebotschafter bereichern will, liegt oft deutlich günstiger als mit anderen Marketing- Maßnahmen. Und hat etwas erschaffen, was über viele Jahre die Werte einer Kommune oder Region positiv auflädt.

Über die Autorin:
Susanne Augustin ist Inhaberin von MCS Marketing Consulting Services. Die Agentur ist spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion von Maskottchen für öffentliche Einrichtungen, Sportvereine, Hotels und andere Branchen.

Weitere Informationen unter:
www.mcs-augustin.de
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