Mit Erdgas die Klimaschutzlücke schließen

Weniger ist mehr: Bis zum Jahr 2020 sollen die Treibhausgasemissionen in Deutschland gegenüber 1990 um 40 Prozent verringert werden – so die zentrale Maßgabe der deutschen Politik im Hinblick auf Klimaschutz und Energiewende.

„Prognosen zeigen allerdings, dass die derzeitigen politischen Maßnahmen nicht ausreichen werden, um dieses Ziel zu erreichen. Die Emissionen 2020 werden demnach wahrscheinlich im Vergleich zum Basisjahr kaum mehr als 33 Prozent geringer ausfallen, und diese Zahl vernebelt noch den Umstand, dass sich seit 2010 bei der CO2-Einsparung trotz aller Anstrengungen bei der Energiewende fast nichts getan hat“, erklärte Ludwig Möhring, Geschäftsführer der WINGAS GmbH, verantwortlich für den Vertrieb, zum Auftakt der europäischen Leitmesse der Energie- und Wasserwirtschaft „E-world energy and water 2015“ in Essen.

Wenn die Politik das von ihr formulierte Klimaziel wirklich ernst nehme, müsse in den nächsten Jahren noch eine Lücke von etwa sieben Prozent geschlossen werden. „Die Erdgasbranche steht jederzeit bereit, der Politik bei ihren Klimaschutzzielen zu helfen und diese Lücke mit zu schließen“, signalisierte Möhring, der auch stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Industrieinitiative „Zukunft Erdgas“ ist, auf der Energiemesse. WINGAS selbst ist einer der größten Erdgasversorger in Deutschland.

„Vor allem Erdgas bietet vielfältige Möglichkeiten, um die Klimaentlastung mit wirtschaftlich sinnvollen Maßnahmen voranzutreiben. Als umweltfreundlichster unter den traditionellen Energieträgern kann gerade Erdgas helfen, CO2-Emissionen effizient und kostengünstig einzusparen“, machte der WINGAS-Geschäftsführer die Vorteile des Energieträgers deutlich. Besonders den CO2-Vermeidungskosten werde in Zukunft wesentlich mehr Bedeutung zukommen, führte Möhring weiter aus: „Angesicht der jährlichen Milliardenkosten für die deutsche Energiewende werden künftige Klimaschutzmaßnahmen nur dann akzeptiert, wenn die weitere Senkung von Emissionen bezahlbar bleibt. Gefragt ist daher eine Energieversorgung, die sprichwörtlich nicht die Welt kostet – weder ökologisch noch ökonomisch.“

Umfangreiche CO2-Vermeidungspotenziale sieht die hiesige Erdgasbranche bei der Stromerzeugung und im Verkehrssektor, aber vor allem im Wärmemarkt. „Hier bieten Erdgasanwendungen besonders hohe Potenziale; entstehen bei der Wärmeerzeugung doch rund ein Drittel der bundesweiten Treibhausgasemissionen“, so der WINGAS-Vertriebschef. Ein zentraler Ansatz für effektiven Klimaschutz seien daher die 18 Millionen Bestandsbauten im Wohnungssektor. Möhring: „Die einfachste und wirtschaftlichste Lösung, um schnell CO2 einzusparen, ist häufig der Einbau einer neuen Erdgas-Brennwertheizung, die sich vielfach schon nach wenigen Jahren rechnet.“ Auch im Verkehrssektor zeigt Erdgas sein hohes CO2-Einsparpotenzial: Mit Erdgas-Fahrzeugen werden gegenüber einem vergleichbaren Benzinmotor durchschnittlich 24 Prozent Emissionen eingespart.

Weitere Informationen unter:
www.wingas.de
KD1501055