Maßgeschneiderte Brandschutzlösungen von Hekatron für jedes Objekt

Brandmeldespezialist bietet fundierte Entscheidungshilfen

Von der mit Sonderbrandmeldern ausgestatteten Brandmeldeanlage für größere Veranstaltungshallen über Brandmeldeanlagen mit modernen punktförmigen Mehrfachsensormeldern für Verwaltungs- und Bürogebäude bis hin zu vernetzten Rauchwarnmelderlösungen für Kindertagesstätten hat der Brandmeldespezialist Hekatron, Sulzburg bei Freiburg, für Objekte der verschiedensten Größenordnungen die passende Brandschutzlösung. Darüber hinaus unterstützt Hekatron Planer und Betreiber bei der Auswahl der richtigen Lösung mit fachlicher Beratung und einer Vielzahl von Informationsmaterialien – wie aktuell mit dem dieser Ausgabe von Kommunal Direkt beiliegenden Whitepaper „Brandschutzratgeber für Flüchtlingsunterkünfte“. Auch wenn es um die Erstellung von Brandschutzkonzepten für Gebäude besonderer Art und Nutzung geht, bietet das Unternehmen bei Bedarf bundesweit mit über 30 Spezialisten Unterstützung.

Brandschutz am Beispiel Flüchtlingsunterkünfte

Über 1,1 Millionen Flüchtlinge kamen 2015 nach Deutschland – und die Kommunen haben erhebliche Anstrengungen unternommen, um schnellstmöglich Unterkünfte für diese Vielzahl von Menschen zu schaffen. Zeltstädte und Container-Gebäude in Modulbauweise wurden errichtet, Turn- und Mehrzweckhallen für die Unterbringung umgerüstet sowie Hotels, Kasernen, Schulen, Bürogebäude, Mehrfamilienhäuser und andere Gebäude in Flüchtlingsunterkünfte umgewandelt.

Die allgemeinen gesetzlichen Anforderungen zum Brandschutz gelten auch für solche Gemeinschaftsunterkünfte – für ihre brandschutztechnische Absicherung gibt es aber nicht den einen Königsweg. „Ob Rauchwarnmelder, Funk-Rauchwarnmelder oder Brandmeldeanlage – die richtige Wahl des Brandschutzsystems in einer Flüchtlingsunterkunft erfordert viel Expertise“, betont Thomas Merkt, Leiter Projektierung bei Hekatron. „Mit dem dieser Zeitschrift beiliegenden Whitepaper möchten wir allen Beteiligten eine Entscheidungshilfe an die Hand geben.“

Entscheidungsfaktor Belegungsdichte

Ein wichtiger Faktor für die Auswahl der geeigneten Brandschutztechnik ist die Anzahl der Betten in der abzusichernden Flüchtlingsunterkunft, da Objekte mit mehr als zwölf Gastbetten der Beherbergungsstättenverordnung unterliegen. Diese schreibt vor, dass Unterkünfte mit bis zu 60 Betten über eine Alarmierungseinrichtung verfügen müssen. Hekatron empfiehlt für Objekte dieser Größe eine Brandmeldeanlage oder optional auch Rauchwarnmelder.

Für eine Brandmeldeanlage spricht dabei, dass mit ihr flexible Benachrichtigungskonzepte zur Minimierung teurer Feuerwehreinsätze aufgrund von Täuschungsalarmen realisiert werden können: Beispielsweise lassen sich im Wohn- und Essbereich eines Gebäudes ausgelöste Alarme zunächst nur an das Smartphone des Wachpersonals absetzen. Erst nach Überprüfung der Gefahrenlage leitet dieses den Alarm bei Bedarf an die Feuerwehr weiter. Ein auf Flucht- und Rettungswegen ausgelöster Alarm wird dagegen direkt an die Feuerwehr weitergeleitet (s. Grafik 1).

Wenn die Brandmeldeanlage – wie die Integral IP von Hekatron mit HEKATRON Remote – entsprechend ausgestattet ist, lässt sie sich zudem per Fernzugriff mit Smartphone oder Tablet überprüfen und bedienen. Mit dieser Fernzugriffslösung von Hekatron und den damit realisierbaren flexiblen Alarmierungskonzepten lassen sich Feuerwehreinsätze aufgrund von Täuschungsalarmen wirkungsvoll reduzieren.

Rauchwarnmelder stellen für die brandschutztechnische Absicherung von Flüchtlingsunterkünften mit bis zu 60 Betten vor allem dann eine Option dar, wenn es um die einfache und schnelle Montage ohne Verkabelungsaufwand geht. Abhängig von der Art des Objekts empfiehlt Hekatron in diesem Fall kombinierte Lösungen von Stand-Alone-Meldern Genius Plus und Funk-Rauchwarnmeldern Genius Plus X oder auch eine flächendeckende Installation vernetzter Melder. Unterkünfte mit mehr als 60 Betten müssen laut Beherbergungsstättenverordnung zusätzlich zur Alarmierungseinrichtung mit einer automatischen Brandmeldeanlage ausgestattet werden, die auf die Feuerwehr aufgeschaltet ist, so dass die Empfehlung hier ganz klar lauten muss, eine Brandmeldeanlage zu installieren.

Entscheidungsfaktor Deckenhöhe

Da Unterkünfte mit bis zu zwölf Betten nicht der Beherbergungsstättenverordnung unterliegen, empfiehlt Hekatron für diese Objekte die Installation von Rauchwarnmeldern. Allerdings ist bei diesen kleineren Unterkünften ebenso wie bei allen anderen zu beachten, dass Rauchwarnmelder nach DIN 14676 nur bis zu einer Deckenhöhe von bis zu sechs Metern eingesetzt werden dürfen.

In höheren Räumen können linienförmige Rauchmelder, Ansaugrauchmelder oder punktförmige Brandmelder (nach DIN EN 54) installiert werden – mit ausreichendem Abstand zur Decke, da in solchen Räumen mit der Entstehung eines Wärmepolsters gerechnet werden muss, und der Brandrauch sich unterhalb des Wärmepolsters staut (s. Grafik 2).

Weitere Informationen unter:
www.hekatron.de
rs-support@hekatron.de, Tel. 07634 500-7150
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