Begrünter Lärmschutz nutzt der Umwelt und unterstützt die Klimaziele der Kommunen

KD: Wie kann Lärmschutz aktiv das Klima schützen?
Lärmschutzwände mit Pflanzen sind vertikale Grünflächen. Großer Vorteil für Anwohner und Passanten ist, sie wirken nicht wie „trennende Wände“. Weitere Pluspunkte sind, dass die Bepflanzung aktiv CO2 und Feinstaub reduziert und Temperaturen positiv reguliert. Im Resultat ist grüner Lärmschutz also aktiver Klimaschutz.

KD: Ist grüner Lärmschutz eine neue Entwicklung?
Wir bieten begrünten Lärmschutz seit mehr als 20 Jahren erfolgreich an. Neu ist allerdings: Für alle Beteiligten wird die Einhaltung von Klimavorgaben immer wichtiger.

KD: Welche Vorgaben sind das?
Die Reduzierung des CO2-Aufkommens pro Kopf ist auf kommunaler Ebene eine Zielvorgabe, zudem weniger Belastung durch Feinstaub und hohe Temperaturen.

KD: Wie reagieren Kommunen darauf?
Mit detaillierten Klimaschutz-Konzepten und Plänen für mehr Stadtbegrünung und den Erhalt von Grünflächen. Im Bereich Lärmschutz wird dies aber oft nicht umgesetzt. Da bleiben Chancen ungenutzt.

KD: Worin liegen die Chancen?

Begrünter Lärmschutz hat positive Effekte auf das Klima. Wände aus Aluminium oder Beton bieten diesen Effekt nicht. Im Gegenteil haben sie sogar einen negativen Effekt. Kommunen verschenken Potential Klimaziele schneller zu erreichen und bremsen sich aktiv aus.

KD: Wo liegen die Nachteile?
Wir bieten auch klassische Systeme mit Aluminium, Beton, Holz oder Glas an.

Perfekten Lärmschutz kriegen wir mit allen Materialien hin. Tiefgegründete Systeme sind aber schmaler und brauchen deshalb weniger Platz. Durch mehr Stellfläche schaffen wir aber ökologische Vorteile und mehr Grünflächen.

KD: Was kostet grüner Lärmschutz?
Begrünte Lärmschutzwände sind bei vergleichbarer Bauhöhe deutlich günstiger als andere Systeme. Das liegt am Material und an der einfachen Bauausführung. Grüne Lärmschutzwände sind zudem langlebiger als welche aus Holz. Die Qualität ist ansonsten bei allen Materialien vergleichbar und zertifiziert.

KD: Wie aufwändig ist Pflege und Erhaltung?
Efeu als Beispiel wächst nach Anpflanzung in der Regel in drei bis vier Wachstumsperioden über die ganze Wand. Es benötigt auch bei längeren Trockenperioden keine zusätzliche Bewässerung. Kosten für Graffiti oder Vandalismus entfallen ebenfalls.

Andreas Lange, [k]nord GmbH

Weitere Informationen unter:
www.k-nord.com
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