Königsdisziplin Winterdienst

Der letzte Winter war mau. Trotzdem müssen Kommunen und Dienstleister gewappnet sein, denn Winterdienst ist bei allgemeiner Glätte und Schneefall Pflicht. Doch nicht immer ist ein Schneepflug am Geräteträger das ideale Werkzeug im Kampf gegen Schnee und Eis. Je nach Witterung ist eine Schnee-Kehrwalze, eine Schneefräse oder auch der Streuer mit Salz oder Sole die bessere Wahl. Die Citymaster- und Multicar-Geräteträger von Hako bieten für alle Fälle die passende Lösung.

Oktober bis April. In dieser Zeit sollte man in unseren Breitengraden gut auf einen plötzlichen Wintereinbruch vorbereitet sein. Welcher Geräteträger und welche Winterdienst-Technik im Einzelfall die richtige ist, hängt vom Einsatzgebiet und den regionalen Gegebenheiten ab. Hako bietet mit seinem breiten Sortiment für alle Fälle die passende Maschine und die passende Technik.

Mit Kehrmaschinen gegen leichten Schneefall

Wenn Pulverschnee oder tauender Schneematsch die Wege bedeckt und auch bei vergleichsweise geringer Schneehöhe ist Schwarzkehren die passende Technik. Ideal dafür eignen sich sowohl die Multicar-Geräteträger als auch alle Citymaster-Modelle von Hako. Dazu werden an den Geräteschnellwechsel­systemen innerhalb weniger Minuten Kehrwalzen mit Winterbesatz angebracht und über die leistungsfähigen Hydrauliken der Maschinen angetrieben. Nach dem vollständigen Entfernen des Schnees von der Fahrbahn kann die Sonne die frei gekehrte Fläche erwärmen, so die Trocknung unterstützen und damit die Verkehrssicherheit erhöhen.

Mit Schneepflug und Streuer gegen Schnee und Eis

Zeichnet sich eine schneereichere oder auch kältere Wetterlage ab, dann lassen sich die Geräteträger sehr einfach und schnell umrüsten. Anstelle der Kehrmaschine wird im vorderen Anbauraum oder am Frontlift ein Schneeschild angebracht und hinter der Kabine ein passender Streuaufbau aufgesattelt.

Gerade bei Minusgraden mit Bodenfrost oder bei Wechselfrostlage steigt das Risiko, dass sich der Schnee auf stark frequentierten Straßen und Wegen verdichtet und vereist. Eine Kehrmaschine würde diese Fläche eher glatt polieren als räumen. In diesen Situationen ist der Einsatz eines Schneepflugs in Kombination mit abstumpfenden Mitteln sinnvoll. Die Citymaster- und Multicar-Modelle verfügen über eine hohe Leistung und – durch den Allradantrieb – eine hohe Traktion, sodass sie den Elementen sicher trotzen. Auch größere Schneehöhen sind mit diesen Fahrzeugen effizient zu bewältigen. Da der Schnee meist nicht bis auf die Fahrbahnoberfläche entfernt wird, empfiehlt sich der parallele Einsatz von abstumpfenden oder auftauenden Streumitteln.
Je nach Fahrzeugmodell bieten die Streuer und Solesprühgeräte Fassungsvermögen von bis zu 1,8 m³.

Die fahrzeugeigene Arbeitshydraulik treibt Streu- oder Solesprühgeräte an, die das Streugut gleichmäßig ausbringen. Die Basisausführung bietet automatischen Streustopp beim Anhalten. Mit individuell auf die Streuer abgestimmten Steuereinheiten lassen sich alle Streufunktionen komfortabel bedienen und auf Wunsch auch protokollieren – auch mit Standortdaten über GPS. Für Citymaster und Multicar bietet der Markt angepasste Streusysteme, wie zum Beispiel Walzen-, Teller- oder Kombinationsstreuer.

Walzenstreuer eignen sich ideal für Geh- oder Radwege, da das Streugut sich exakt in der Ausbringungsbreite begrenzen lässt. Das ideale Fahrzeug für diese Einsatzfälle ist aufgrund seiner extremen Kompaktheit und seines zulässigen Gesamtgewichts zum Beispiel ein Citymaster 600 oder 1250.

Tellerstreuer werfen das Streugut bis zu acht Meter weit, lassen sich seitlich in ihrer Streuweite jedoch auch regulieren. Dadurch eignen sie sich sowohl für innerstädtische Straßen, als auch für Landstraßen. Für diese Streuart, als auch für eine Kombination aus Walzen- und Tellerstreuer, eignen sich im Prinzip alle Multicar-Modelle C- oder H-Modelle – wobei zum Beispiel der Multicar M31 aufgrund seiner Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h für schnelle Wechsel der Einsatzorte zwischen Gemeinden eines Verbundes besonders geeignet sind.

Die Systemfrage: sprühen, streuen oder abstumpfend streuen

Auf das richtige Streugut kommt es an. Salz ist aufgrund seiner negativen Auswirkung auf das Ökosystem und die umliegenden Bauwerke sehr in die Kritik geraten. Eine umweltfreundlichere Alternative ist das Sprühen von Sole, einem Gemisch aus Salz und Wasser. In der Sole liegt das Salz in gelöster Form und in einer Konzentration von rund 25 Prozent vor, dadurch setzt die Auftauwirkung bei Kontakt mit Eis und Schnee direkt ein. Solesprüher lassen sich schnell und bequem auf alle Multicar-Modelle aufsatteln und mit der fahrzeugeigenen Hydraulik antreiben.

Ökologisch meist völlig unbedenklich sind dagegen Sand, Splitt oder Granulat. Diese abstumpfenden Streumittel tauen das Eis zwar nicht auf, nehmen ihm aber die Rutschglätte. Allerdings müssen diese Streumittel am Ende der Frostperiode wieder von den Straßen und Wegen gekehrt werden. Für diese Streumethode und den anschließenden schnellen Umbau zur Kehrmaschine eignen sich alle Hako-Geräteträger, wie Citymaster 600, 1250, 1600 und Multicar TREMO, M29, M27 und M31 mit mindestens 1-Kreis-Hydraulik.

Schneebergen mit Schneefräsen begegnen

In Deutschland kommt dies meist nur noch in Bergregionen vor: der Schnee türmt sich meterhoch am Wegesrand. Da helfen in der Regel nur noch Schneefräsen. Selbst der „Kleinste der Kompakten“ von Hako, der Citymaster 600, verfügt bereits über ausreichend hydraulische Leistung, um diesen Schneemassen erfolgreich zu begegnen. Für die „Großen“ M29 und M31 stehen entsprechend ausgelegt Profi- Schneefräsen namhafter Hersteller zur Verfügung. Die zweistufigen Schneefräsen werden dazu einfach am vorderen Anbauraum der Geräteträger angedockt und an die fahrzeugeigene Arbeitshydraulik angeschlossen. Mit einem Fräswerk zerkleinern sie den Schnee, lockern ihn auf und werfen ihn dann gezielt über einen Auswurfschacht auf die Seite oder auf einen parallel fahrenden LKW.

Citymaster und Multicar – die Multitalente für den Winterdienst

Gerade im Winter kommt es nicht nur auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit eines Geräteträgers an, sondern auch auf die Sicherheit, die dieser seinen Insassen bietet. Hako setzt seit jeher auf ein hohes Sicherheitskonzept, das sich auf dem Niveau der Automobilbranche bewegt. So können sich die Fahrer entspannt auf ihre Arbeit konzentrieren und sich darauf verlassen, dass das Fahrzeug selbst bei Schnee und Eis genug Traktion bietet und sie im Fall der Fälle zuverlässig schützt.

Den Maschinenpark im Blick – die Hako- Fleet-Management-Solutions

Mit dem Hako-Fleet-Recorder können Einsatzzeiten sowie Betriebszustände der Maschine erfasst, übertragen und im Internet grafisch aufbereitet werden. Die Datenauswertung ermöglicht die Optimierung des Maschineneinsatzes und die Reduzierung von Stillstandzeiten. Per PC oder vom Smartphone aus kann man z.B. feststellen, an welchem Einsatzort sich die Maschine gerade befindet (über GPS). Besonders für den Winterdienst spielt das eine wichtige Rolle: Man kann exakt nachweisen, wo und wann der Dienst erbracht wurde und es bietet Dienstleistern eine lückenlose Arbeitsdokumentation als Leistungsnachweis gegenüber Auftraggebern.

Weitere Informationen unter:
www.hako.com
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