Der Klimawandel stellt Kommunen vor zahlreiche Herausforderungen – auch bei der Rattenbekämpfung. Höhere Temperaturen und längerer Fortpflanzungszyklen spielen dabei ebenso eine Rolle wie veränderte Lebensräume. Um Rattenplagen zu verhindern, müssen neue Ratten-Hotspots umgehend erkannt und bekämpft werden – mit vernetzten Köderschutzboxen.

Städte wie auch kleinere Gemeinden sind für Ratten im wahrsten Sinne des Wortes ein gefundenes Fressen. Achtlos entsorgte Lebensmittel, Komposthaufen mit Speiseresten oder Fast-Food-Abfälle neben der Dönerbude sind für Ratten ein Schlaraffenland.

Das Problem ist bekannt und Aufklärungskampagnen sollen dabei helfen, für das notwendige Bewusstsein bei Einwohnern und Touristen zu sorgen. Denn wo es keine Nahrung gibt, gibt es in der Regel auch kein nennenswertes Rattenproblem. Dennoch werden immer häufiger Ratten an Orten gesichtet, an denen es bislang keine Ratten gab. Und das liegt am Klimawandel.

Ohne zeitgemäße Maßnahmen wachsen Rattenpopulationen weiter an

Die neusten Hitzewellen wie auch Starkregen- ereignisse sind ein deutlicher Hinweis darauf, dass sich die Lebensbedingungen verändern – für Mensch und Tier. Auch die Winter werden wärmer, was zu einer höheren Überlebensrate von Ratten führt. Hinzu kommt, dass sich die Schadnager länger fortpflanzen können, was die Rattenpopulation weiter ansteigen lässt – wenn keine adäquaten Maßnahmen ergriffen werden.

Ratten halten sich häufig in der Kanalisation auf, da sie hier Essensreste finden und sich ungestört fortbewegen können. Doch die sich häufenden Starkregenereignisse und Überflutungen treiben die Schadnager zumindest phasenweise aus der Kanalisation. Das Resultat sind sich häufende Rattensichtungen von Bürgerinnen und Bürgern in Wohngegenden, was zu mehr Meldungen bei den zuständigen Behörden führt.

Da sich oftmals nicht ohne Weiteres feststellen lässt, wo genau sich die Rattennester befinden, sind klassische Rattenbekämpfungsmethoden allein in oberirdischen Bereichen wenig zielführend. Deshalb sollte die Bekämpfung idealerweise sowohl im Kanal als auch oberirdisch stattfinden.

Neue Vorschriften erfordern Einsatz von Köderschutzboxen

Seit dem 1. Juli muss außerdem beachtet werden, dass neue Vorschriften beim Einsatz von Rattengift gelten. Im Kanal wie auch in Wassernähe sind Köderschutzboxen nun ausnahmslos Pflicht, wenn Gift verwendet wird. Darüber hinaus sind präventive Maßnahmen wie die Dauerbeköderung mit Giftködern nun ausdrücklich untersagt. Erst nachdem ein konkreter Befall festgestellt wurde, dürfen Rattengiftköder eingesetzt werden.

Weitere Informationen unter:
www.ball-b.de
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