In Rastede hat der Spezialist für modulares Bauen Algeco in nur acht Wochen einen Gebäudetrakt errichtet, der die wachsende Gesamtschule dauerhaft erweitert. Neben Tempo und Kostentransparenz punktet der Bau erneut mit Flexibilität, Ästhetik und Nachhaltigkeit: Die Gemeinde setzt bereits zum dritten Mal auf die bewährte Zusammenarbeit mit Algeco.

Pünktlich zum Start des neuen Schuljahres hat der Spezialist für modulares Bauen Algeco ein komplett neues Gebäude für bis zu 120 Schülerinnen und Schüler in Rastede fertiggestellt. Der neue Trakt mit vier Klassenzimmern ersetzt zwei Interimscontainer und hilft der Gesamtschule, den wachsenden Raumbedarf zu decken – auf Dauer angelegt und nachhaltig, dabei flexibel und sofort anpassbar an veränderte Klassenstärken oder neue Nutzungen. Neben den konstant hohen Schülerzahlen der wachsenden Gemeinde vor den Toren Oldenburgs erfordert der inklusive Ansatz der Gesamtschule ergänzende Räumlichkeiten, weil beispielsweise Klassen zum Teil kleiner sind.

Architektonische Ästhetik in Dialog mit dem Bestandsbau

In den neuen Räumen sollen zunächst die Fünft- und Sechstklässler der Kooperativen Gesamtschule an der Feldbreite unterrichtet werden. Die 20 Module wurden in einer Rekordzeit von acht Wochen auf dem Gelände aufgebaut. Angefertigt sind sie in Stahlbauweise bei einer Gesamtfläche von 450 Quadratmetern über zwei Etagen.

Der verantwortliche Architekt und Geschäftsführer des Büros gruppeomp, Oliver Ohlenbusch, sieht den kubischen Würfel im harmonischen Dialog zum Bestandsbau aus dem Jahr 1954. Er denkt dabei vor allem an die kindgerecht verspielte Fassade aus Lärchenholz. „Das Gebäude soll selbstverständlich in der Arrondierung zum Bestand und gleichzeitig selbstbewusst als Neubau daherkommen“, erklärt Ohlenbusch die Idee hinter dem Entwurf. „Das freie Fassadenspiel bricht außerdem die klare Ordnung und Struktur der modularen Konstruktion auf.“ Angelegt sind die vier Räume in Ost-West-Ausrichtung, sodass die Lichtverhältnisse ideal ausgenutzt werden.

Bürgermeister würdigt Investition

Auch der Rasteder Bürgermeister Lars Krause würdigt die Ästhetik des Baus. Er genüge hohen Ansprüchen und sei alles andere als ein Provisorium, lobt er das Ensemble. „Die Gesamtkosten belaufen sich auf gut 1,5 Millionen Euro. Geld, das mir sehr gut investiert scheint.“ Durch die Bauweise aus Modulen bleibt das Gebäude flexibel. Je nach Bedarf oder Nutzungswünschen kann es angepasst oder sogar an anderer Stelle neu aufgebaut werden. Die Gemeinde kann so unmittelbar auf neue Situationen reagieren, gleichzeitig spricht die Lebensdauer eines Modulbaus mit bis zu 50 Jahren für dessen Qualität und Nachhaltigkeit.

Weitere Informationen unter:
www.algeco.de
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