Modellprojekt mit Vorbildcharakter: Als „Schule für Alle“ wurde der Ersatzneubau der Integrierten Gesamtschule Erwin Fischer (IGS) in Greifswald konzipiert – hier soll Inklusion gelingen. Da von Anfang an klar war, dass das Gebäude nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) in Silber zertifiziert werden sollte, hatten die Planer bei der Auswahl der Baustoffe darauf geachtet, dass diese konform zu den Auszeichnungskriterien waren. Beim Fußboden fiel die Wahl auf nora Kautschuk-Beläge. Die Kautschukböden, die auf 6.700 Quadratmetern im gesamten Schulgebäude liegen, überzeugten durch ihr attraktives Design, die guten akustischen Eigenschaften und die günstigen Lebenszykluskosten.

Bodenbelag spielt zentrale Rolle im Gestaltungskonzept

Als bundesweites Modellprojekt für Inklusion wurde die im August 2019 eröffnete Fischer- Schule mit EU-Mitteln gefördert. Geplant wurde der Neubau von frank . milenz . rabenseifner . architekten. Herzstück des Gebäudes ist das dreigeschossige, mit einer 22 x 22 Meter großen Lichtdecke und einer Bühne versehene Atrium. Eine besondere Rolle im Gestaltungskonzept spielte der Bodenbelag. In der Aula, die – wie der überwiegende Teil der Schule mit noraplan sentica in dezentem Beige ausgestattet wurde – bilden noraplan sentica-Fliesen in Grün und Türkis ein Schachbrettmuster und schaffen in dem zentralen Treffpunkt eine positive, naturnahe Atmosphäre. Auch Sitz- elemente, Garderobenkisten und Schallschutzwände wurden passend zu den Bodenfarben gestaltet.

Während Aula, Treppen und Verkehrsflächen mit noraplan sentica ausgestattet wurden, liegt in der Mensa, den Fluren und Lagerräumen der mit R 10 besonders rutschfeste noraplan stone. Die Bühne im Atrium erhielt den vier Millimeter dicken noraplan sentica acoustic. Aufgrund der erhöhten akustischen Anforderungen durch die Inklusion wurde vor Baubeginn eine Schallemissionsprognose durchgeführt und auch die Baumaterialien entsprechend ausgewählt. Der dauerelastische Kautschuk vermindert die Gehgeräusche sowie die Schallausbreitung zwischen den einzelnen Modulen deutlich und sorgt so auch in den offenen Lernbereichen für eine angenehm ruhige Arbeitsatmosphäre.

Günstige Lebenszykluskosten für mehr Nachhaltigkeit

„Kautschukböden erfüllen die Nutzungsanforderungen für nachhaltige Schulen bestens“, so Architekt Mike Rabenseifner. „Sie sind robust, langlebig und weisen über die Nutzungsdauer eine gute Lebenszyklusbilanz auf.“ nora Böden sind nahezu unverwüstlich und können Jahrzehnte im Objekt verbleiben. Zudem benötigen sie keine Beschichtung und lassen sich mit einer einfachen Wischpflege reinigen – ein Vorteil für Ökobilanz und Unterhalt. Zudem enthalten Kautschuk-Beläge weder PVC noch weichmachende Substanzen oder Halogene, sind besonders emissionsarm und unterstützen eine gute Qualität der Innenraumluft.

Weitere Informationen unter:
www.nora.com
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