Die Gestaltung urbaner Außenbereiche spielt eine entscheidende Rolle bei der Schaffung lebenswerter Städte, insbesondere angesichts der Herausforderungen des Klimawandels und der zunehmenden Urbanisierung. Ein intelligentes und klimafreundliches Design dieser Räume ist von entscheidender Bedeutung, um nicht nur die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern, sondern auch die Umweltauswirkungen zu minimieren.

Förderung von Fußgänger- und Fahrradverkehr für eine aktive Mobilität

Ein Schlüsselelement für eine nachhaltige Stadt ist die Förderung von Fußgänger- und Fahrradverkehr. Die Schaffung von Fußgängerzonen, Fahrradwegen und öffentlichen Plätzen trägt nicht nur zur Reduzierung von Verkehrsemissionen bei, sondern fördert auch eine gesündere und aktivere Lebensweise. Durch die Integration von intelligenten Verkehrssystemen und modernen Technologien kann aber auch der Autoverkehrsraum effizienter genutzt werden, was zu einer Verringerung von Staus und Emissionen führt. Diese Systeme umfassen beispielsweise intelligente Ampeln, die den Verkehrsfluss basierend auf Echtzeitdaten über Verkehrsdichte und -geschwindigkeit anpassen.

Smartes Wassermanagement

In städtischen Gegenden ist der Boden oft versiegelt, sodass Regenwasser nicht richtig absickern kann. Deshalb sollten Städte und Kommunen für Stadtgrün aktiv werden und Grünflächen ausbauen. Zusätzlich können begrünte Dächer und Versickerungsmulden Wasser aufnehmen und so die Kanalisation entlasten. Infrage kommen auch sogenannte Rigolen, die als Pufferspeicher unter der Erde angelegt werden. Sie laufen bei starken Regenfällen mit Wasser voll und verlangsamen die Versickerung, sodass sie sogar überschwemmte Keller vermeiden können. Solche Regenwassermanagement-Systeme helfen dabei, das Stadthochwasserrisikos zu reduzieren und fördern zudem die Wasserresilienz in Zeiten des Klimawandels.

Innovative Lösungen von Benkert für nachhaltiges Stadtmobiliar

Neben dem Ausbau von Grünflächen ist auch die Gestaltung dieser entscheidend. Um einen Ort der Begegnung inmitten der Stadt zu schaffen, können Stadtplaner beim Anlegen von Grünflächen deshalb auch nachhaltige Sitzgelegenheiten einbeziehen. Die ausgewählten Parkbänke und Sitzgruppen sind im besten Fall ökologisch produziert und weisen eine hohe Witterungsbeständigkeit auf, damit sie den durch den Klimawandel verursachten Extremwetterlagen standhalten.

Unternehmen wie Benkert, ein führender Hersteller von zu 100 % recycelbarem Stadtmobiliar, setzen sich aktiv dafür ein, nachhaltige Lösungen für die Gestaltung urbaner Außenbereiche bereitzustellen. Neben einer klimapositiven Produktion von Stadtmobiliar, das innovative Technik und Handarbeit vereint, verzichtet Benkert bewusst auf die Verwendung von Holz. Ihre Bänke aus Edelstahl sind gerade deshalb für den Einsatz im Freien geeignet, da sie langlebiger und pflegeleichter sind und im Gegensatz zu Holzbänken frei von Verformungen oder Verfärbungen bleiben. Sie bieten eine moderne Ästhetik, die sich von städtischen Plätzen bis hin zu Parkanlagen gut in die verschiedene Umgebungen integrieren lässt.

New York und Singapur als Vorbilder

Dass auch bestehende Städte mithilfe der richtigen Maßnahmen deutlich grüner werden können, lässt sich gut am Beispiel New York Citys erkennen. Dort wurde eine stillgelegte Hochbahntrasse in einen riesigen Park verwandelt, der jetzt direkt mehrere Aufgaben übernimmt: Der High Line Park beschert den Stadtbewohnern einen grünen Rückzugsort und schützt sie vor Hitzeinseln. Zugleich dient er als Lebensraum für Pflanzen und Tiere und kann viel Wasser einspeichern. Auch Singapur zeigt, was alles möglich ist, und begrünt zahlreiche Hochhäuser, die jetzt zumindest ein wenig vor der brüllenden Hitze vor Ort geschützt sind. Zugleich tragen die neuen Grünpflanzen zu einer Verbesserung des Stadtklimas bei.

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