Im Zuge der Neubebauung des alten Stadthallen-Areals in Düren wurde auch der angrenzende Theodor-Heuss-Park komplett umgestaltet. Die Landschaftsarchitekten des Atelier Reepel entwarfen ein Areal, das die städtebaulichen Aspekte der neuen Bebauung und die Landschaft des Parks zu einer „innerstädtischen Lichtung“ vereint. Aus der Zusammenführung dieser beiden Pole, von Stadtraum und gewachsener Landschaft, entstand auf rund 15.000 m² ein urbaner Park

Die Bebauung öffnet sich zum Park hin und schafft Platz für eine vielfältige Freizeitnutzung. Dabei teilt sich das Parkareal in zwei Bereiche: Der der Bebauung benachbarte Teil wird dominiert durch eine mit Gestaltungspflaster befestigte Fläche, die zwei Highlights aufweist: ein Wasserspiel und ein großes, von Stufen eingefasstes Wasserbecken. Den hinteren Teil beherrscht eine weitläufige Rasenfläche, die am Rand durch alten Baumbestand abgeschlossen wird. Die Besonderheit hier: Die gesamte Rasenfläche wurde erhöht angelegt und rundherum von einer Einfassung aus hellen Betonstufen gerahmt. Die gesamte Fläche wird an den Seiten durch Promenaden erschlossen. In allen gepflasterten Bereichen kam Vajo von KANN zum Einsatz.

So wurde die der Bebauung vorgelagerte Fläche im Wechsel von verschiedenen Grau- und Beigetönen ausgeführt. Dabei wurde das Vajo- Pflaster mit geschliffen und gestrahlter Sonder- oberfläche längs im Läuferverband so eingebaut, dass sich jeweils Felder oder Bahnen mit unregelmäßig abwechselnden Steinen in Granit hell und Granit dunkel ergeben. Die einzelnen Felder werden von doppelten Läuferreihen in Granit beige-weiß-grau getrennt. Dabei greifen die Flächen mit ihrem linearen Muster die Fassadenstruktur der benachbarten Gebäude wieder auf.

Auf den Promenaden kam ebenfalls das KANN-Pflaster Vajo zum Einsatz. Farbgestaltung und Verlegemuster orientieren sich an der großen Pflasterfläche im vorderen Teil des Parks und schaffen so eine Verbindung zwischen dem urbanen und dem begrünten Teil.

Weitere Informationen unter:
www.kann.de
KD2004013