TÜV SÜD unterstützt Kommunen dabei, ihre Liegenschaften optimal zu verwalten. Das sogenannte Computer Aided Facility Management (CAFM) verschlankt die Prozesse, reduziert Kosten und verbessert den Arbeits- und Umweltschutz – von der Planung über den Bau bis zum Betrieb.

Sind die Flächen optimal ausgelastet, funktionsfähig und bedarfsgerecht? Wurde der Haushaltsplan eingehalten und ist der Werterhalt gesichert? Hat der Gebäudebetreiber alle regulatorischen Pflichten erfüllt? Und stimmt auch die Energieeffizienz?

Eine Digitalisierung des Facility Managements schafft eine Verbindung zwischen allen für die Gebäudeverwaltung relevanten Anwendungen und Systemen. Die zentrale Ablage stets aktueller Stammdaten und standardisierte Prozesse bringen wesentliche Erleichterungen. Davon profitieren nicht nur das Miet-, Flächen- oder Umzugsmanagement, sondern auch die Nebenkostenabrechnung sowie die Wartung, Prüfung und Instandsetzung bspw. der Gebäudetechnik.

Alle Gebäudedaten unter einem Dach

Das CAFM wird mit der kaufmännischen Software für Beschaffung, Rechnungs- und Personalwesen gekoppelt. Bürger, Mieter und Dienstleister greifen dann über eigene Portale direkt auf die für sie relevanten Informationen zu. Architekten und Fachplaner exportieren ihre Daten direkt ins System. Protokollfunktionen erinnern an Gewährleistungs- und Prüffristen – was auch der Terminplanung und Qualitätskontrolle hilft.

Mit der neuen Übersichtlichkeit gehen auch das Kostencontrolling und die Haushaltsplanung leichter von der Hand, weil sie auf automatisierten Reportings und Analysen aufbauen. Mit Funktionen für das operative Geschäft steuern kommunale Mitarbeiter gebäudebezogene Dienstleistungen wie die Reinigung und Pflege von Außenanlagen noch effizienter.

Aktualität als Erfolgsschlüssel

Kommunen, die CAFM umfassend implementieren profitieren von einer stets vollständigen und aktuellen Datenbasis. Dafür ist es wichtig, den Grundstein für das softwaregestützte Gebäudemanagement schon bei der Planung von Bauprojekten zu berücksichtigen. Wichtige Phasen sind die Aufnahme und Analyse der Ist-Prozesse zu Beginn, die Definition optimierter Soll-Prozesse und die Abstimmung auf das künftige Betreiberkonzept. Auf diesem Fundament lassen sich auch weiterführende digitale Planungswerkzeuge aufsetzten, wie das so genannte Building Information Modeling (BIM).

TÜV SÜD Advimo hilft bei jedem Arbeitsschritt für ein strukturiertes und transparentes Vorgehen – von der Projektinitiierung über das Erstellen des Lastenhefts und das Vergabeverfahren bis zur Implementierung und Nutzung.

Über TÜV SÜD Advimo

Die TÜV SÜD Advimo GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von TÜV SÜD mit 230 Mitarbeitern an 14 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Experten der TÜV SÜD Advimo übernehmen alle technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Planungs-, Beratungs- und Management-Aufgaben entlang des Lebenszyklus einer Immobilie – von Value Engineering und Technical Controlling über TDDs, Nachhaltigkeitsberatung und Zertifizierungen, BIM- und FM-Consulting bis hin zu Property und Liftbetriebs- Management-Leistungen für Bestandshalter.

Autor: Matthias Mosig
Head of Digital Transformation
TÜV SÜD Advimo Gm
bH

Weitere Informationen unter:
tuvsud.com/advimo
KD2004088