Die JT-elektronik GmbH aus Lindau zieht eine positive Bilanz ihres Messeauftritts auf der IFAT 2024 in München. Vom 13. bis 17. Mai präsentierte das Unternehmen auf der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft seine neuesten Technologien und Produkte im Bereich der Rohr- und Kanaltechnik. Der Stand in Halle C3, Stand 105/204, wurde von zahlreichen Fachbesuchern frequentiert, die sich über die innovativen Lösungen und praxisbewährten Systeme der JT-elektronik GmbH informierten.

Präsentation innovativer Technologien

Die JT-elektronik GmbH stellte auf der IFAT 2024 ihre aktuellen Entwicklungen vor, darunter die „kanDa Full HD Kanalinspektionstechnik“. Diese Technologie bietet eine verbesserte Videoauflösung und ein optimiertes Handling durch ein leichteres Kamerakabel und ein neues Steuerungssystem. Mit dem „Turbo 150 HD“- Kamerafahrwagen und der „RZL 150 HD“- Kamera für Sammelleitungen präsentierte JT-elektronik neue Möglichkeiten zur Inspektion von Kanälen ab DN 150 bis über DN 2000 mm.
Besonders hervorgehoben wurde die erweiterte Profil- und Deformationsmessung, die dank spezieller Abstandssensoren präzise Messungen von Rohrdurchmessern und deren Abweichungen ermöglicht. Diese Innovation verbessert die Zustandserfassung und ermöglicht eine millimetergenaue 3D-Messung.

Kooperation mit bluemetric software GmbH

Als Mitaussteller war die bluemetric software GmbH, langjähriger Partner der JT-elektronik GmbH, ebenfalls vertreten. Gemeinsam präsentierten sie die neuesten Versionen der Softwarelösungen ASYS und INSPECTOR, die eine effiziente Erzeugung von Liegenschaftsplänen und eine optimierte Datenverarbeitung ermöglichen. Diese Kooperation zeigt, wie wichtig die Integration von Hard- und Softwarelösungen für die moderne Kanalinspektion ist.

Auf dem JT-Messestand wurde zudem die Hard- und Softwarelösung SARIDA als ein KI-gestütztes Assistenzsystem für die Kanal- inspektion vorgestellt. Dieses System unterstützt den Inspekteur durch automatische Erkennung und Analyse von Kanalzuständen, wodurch die Effizienz und Genauigkeit der Inspektionen erheblich gesteigert werden kann.

Highlight: Neuvorstellung der Mobilen Inspektionseinheit

Ein besonderes Highlight auf der IFAT 2024 war die Neuvorstellung der Mobilen Inspektionseinheit. Diese vielseitig einsetzbare Einheit bietet flexible Einsatzmöglichkeiten und ist sowohl für den Fahrwagenbetrieb als auch für den Schiebe-/Spülbetrieb geeignet.

Die Mobile Inspektionseinheit ist leicht, robust und gut verstaubar, was sie flexibel einsetzbar macht. Sie verfügt über integrierte Wechselkörbe, die sowohl Vorschubaale als auch Kabel aufnehmen können. Der integrierte Radsatz und Transportgriff ermöglichen eine einfache Handhabung als Trolley oder Sackkarre. Zudem ist sie mit einer Haspel-Bremse über einen Drehgriff und einer exakten Weglängenzählung über ein Messrad ausgestattet.

Ein integrierter, klappbarer 13-Zoll-Monitor mit Touch-Funktion und die mobile Bedieneinheit sorgen für eine benutzerfreundliche Bedienung. Die Einheit kann sowohl mit 230V als auch im Akkubetrieb betrieben werden und ist mit einem PC und der Software INSPECTOR ausgestattet.

Im Fahrwagenbetrieb deckt die Einheit einen Einsatzbereich von DN 100 bis DN > 500 mm ab und ist bogengängig. Der Fahrwagen ist lenkbar und verfügt über eine automatische Lagekorrektur sowie eine modulare elektrische Hubeinheit. Eine integrierte Rückfahrkamera mit Rückfahrsicherung, Temperatur- und Neigungsmessung sowie kardanische Klappgelenke und viele weitere Funktionen ergänzen das System.

Im Schiebe-/Spülbetrieb ist die Einheit für Rohre von DN 70 bis DN 300 mm geeignet. Sie verfügt über einen Haspelkorb im Wechselbetrieb mit bis zu 70 m Vorschubaal oder bis zu 200 m Spülkabel. Die Bedienung kann direkt am Haspelgestell mit einem flexiblen JT-Controller oder in Kombination mit einem TV-KFZ erfolgen, um den Fahrwagen mit Kamera zu steuern.

Fahrzeug und Technikpräsentation und Fachinformationen

Fahrzeug- und Produktpräsentationen boten den Besuchern praxisnahe Einblicke in die Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile der Technologien. Ergänzt wurde das Programm durch Fachinformationen von Geschäftsführer Tobias Jöckel und seinem Expertenteam, die über aktuelle Entwicklungen und zukünftige Trends in der Kanalinspektion und -sanierung informierten. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, sich umfassend zu informieren und konkrete Lösungen für ihre individuellen Anforderungen zu finden.

Zuverlässigkeit und langjährige Erfahrung

Die JT-elektronik GmbH kann auf über 40 Jahre Erfahrung im Aufbau von Kanalinspektionstechniken zurückblicken. Die Praxisbewährtheit der Produkte und die Zuverlässigkeit der Systeme wurden immer wieder bestätigt. Langjährige Ansprechpartner in der Kundenbetreuung sorgen dafür, dass Kunden auf eine kontinuierliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit zählen können.

Fazit

Die JT-elektronik GmbH zieht eine positive Bilanz der IFAT 2024 und blickt optimistisch in die Zukunft. „Die Messe hat einmal mehr gezeigt, dass wir mit unseren innovativen Lösungen und unserer langjährigen Erfahrung auf dem richtigen Weg sind“, so Tobias Jöckel abschließend. „Wir freuen uns darauf, die neu gewonnenen Impulse und Partnerschaften weiterzuentwickeln und unsere Position als renommierter Anbieter im Bereich Rohr- und Kanaltechnik weiter zu stärken.“

Weitere Informationen unter:
www.jt-elektronik.de
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