Wie genau funktioniert die Verwaltung mit dem System?

Wir haben das System im Jahr 2019 bereits vorgestellt.

Jedes kontrollrelevante Objekt wird mit einem kleinen Chip ausgestattet. Berührt ein Kontrolleur diesen Chip mit seinem Tablet oder Smartphone, so öffnet die App sofort übersichtlich die Sachdaten des betreffenden Objekts. Im System können dann neue Eigenschaften und Befunde eingetragen werden, Probleme gemeldet und anstehende Aufgaben direkt vergeben und verwaltet werden. Etwaige Mängel können durch Fotos direkt vor Ort festgehalten werden.

Das System bedient sich hierbei dem Prinzip der “Near Field Communication”. Wie der Name schon beschreibt, muss das Smartphone nur nah genug an den speziellen NFC-Chip gehalten werden, um diesen auszulesen. Seit etlichen Jahren sind schon so gut wie alle mobilen Geräte mit der passenden NFC-Funktion ausgestattet; die Chips haben sich mittlerweile etabliert und sind daher auch großflächig kostengünstig einzusetzen. NFC-Chips zeichnen sich außerdem besonders durch ihre Outdoorbeständigkeit und ihre lange Lebensdauer aus. Durch spezielle Beschichtungen sind sie wasserfest; die Chips benötigen keine Batterie.

Die App ist schließlich intuitiv und einfach gestaltet: Komplizierte Karten oder unübersichtliche Listen werden mit dem Schritt in Richtung Digitalisierung endgültig abgeschafft. Egal ob Baum, Hydrant, Straßenlaterne oder Grabstein: Im „EineStadt“-System kann dann jedes Objekt inklusive Lage und Höhe digital erfasst und auf der integrierten, digitalen Karte später punktgenau geortet werden. Etwaige Mängel und Fehler an Objekten können vor Ort einfach per Spracheingabe oder mit einem Foto dokumentiert werden.

Berührungsängste mit der “neuen Technologie” sind nach Anwenderaussagen außerdem unbegründet: Mitarbeiter aus allen Ebenen können den Chip ohne Probleme selber “programmieren”. Das Einrichten ist mit jedem handelsüblichen Smartphone vor Ort möglich. Und das Beste: Umständlich zu erreichende NFC-Chips können auch praktisch mit einem Smartphone ausgelesen werden, das an einem Teleskopstab befestigt ist.

 

Welche Vorteile bringt diese dezentrale Objektverwaltung?

Anstehende Aufträge können über das System direkt vergeben werden – auch an externe Nutzer. Das Auslesen der Chips vor Ort stellt stets sicher, dass Mitarbeiter und Firmen auch wirklich am Objekt waren. Und bei Bedarf können Berichte sogar als PDF abgespeichert oder ausgedruckt werden.

Auch die rechtliche Absicherung, die durch eine lückenlose Historie gegeben ist, spielt eine immer wichtigere Rolle. Details, wie eine Erinnerungsfunktion für anstehende Kontrollen, machen solch ein System unersetzlich und verhindern, dass anstehende Wartungen verpasst werden könnten.

Außerdem hat sich das integrierte Bürgermeldesystem in den Gemeinden, die “EineStadt” nutzen, etabliert: Fast täglich kommen Meldungen über defekte Straßenlaternen, volle Mülleimer oder sogar beschädigte Spielgeräte über das System an der richtigen Stelle an. Somit kann die Stadt direkt reagieren.

Nicht zuletzt ein oft entscheidender Punkt zu Zeiten von Corona, Homeoffice und Co.: Mit “EineStadt” ist eine dezentrale Verwaltung von anstehenden Aufgaben jederzeit von überall aus möglich. Mitarbeiter können bereits von Zuhause Aufträge einsehen und direkt an die betroffenen Objekte fahren, um ihre Arbeit zu erledigen. Im System kann dann jeder Auftrag dezentral verwaltet und überblickt werden.

Eine App für viele Bereiche: Neue Funktionen im System von “EineStadt”

Bildquelle: EineStadt 

Im Frühjahr 2016 ging die erste Anwendung “Bäume” des EineStadt Systems in der bayerischen Stadt Schwabmünchen in den produktiven Einsatz – das Prinzip von EineStadt eignet sich allerdings für so gut wie alle kontrollrelevanten Objekte. Somit wurde das EineStadt-System in den letzten Jahren auf Spielgeräte, Straßenlaternen, Hundetoiletten, Mülleimer und Brücken erweitert. Mittlerweile punktet die App zusätzlich mit Spezialisierungen auf folgende Bereiche:

  • Gebäudeverwaltung: Hier werden Heizungen, Klimaanlagen, Lüftungen, Brandschutztüren, Feuermelder und viele weitere Objekt in öffentlichen Gebäuden, wie beispielsweise Rathäusern oder Veranstaltungshallen mit NFC-Chips ausgestattet.
  • Wasser und Abwasser: Ober- und Unterflurhydranten sowie Schieber, aber auch Schächte, SSK, Pumpwerke und zahlreiche weitere Objekte rund um Wasserwerk und Klärwerk werden bereits erfolgreich mit Hilfe der App verwaltet.
  • Grünflächen und Straßenkontrolle: Ganz aktuell ist eine weitere Spezialisierung der Anwendung auf “nicht-bechippbare Verwaltungsobjekte” einer Stadt, wie Straßen sowie Gehölz-, Zier-, Mähflachen und Biotope. Die Straßen und Flächen werden hier einfach als Punkte oder Flächen in eine Karte eingezeichnet und können über einfaches Antippen geöffnet werden.

Zahlreiche deutsche Städte machen es bereits vor, haben bereits mehrere 10.000 Objekte bechippt und sind begeistert. Die Zukunft liegt im digitalen Management! Und das Unternehmen “EineStadt” steht bei dem Schritt in Richtung Digitalisierung bei allen Fragen und Anliegen immer an Ihrer Seite.

Weitere Informationen: https://www.einestadt.com