In vielen Ländern gehören Planungen mit der BIM-Methode bereits zum Standard und sind bei öffentlichen Gebäuden Pflicht. Auch in Deutschland schätzen immer mehr Fachleute BIM für die effiziente Planung von Gebäuden. Burnickl Ingenieure berät Kommunen und Unternehmen zum Thema BIM.

Eine frühe Termin- und Planungssicherheit, bessere Abstimmung der Gewerke untereinander und geringere Kosten. All dies ermöglicht die Planungsmethode Building Information Modeling, kurz BIM. Als konsequente Weiterführung der 3D-Planung etabliert sie sich derzeit in Deutschland. In Ländern wie Großbritannien, Schweden, Norwegen und den USA ist die Nutzung von BIM bei öffentlich finanzierten Bauvorhaben bereits Pflicht. Burnickl Ingenieure gehört zu den Vorreitern der BIM-Methode in Deutschland und berät Kommunen und Bauherren zur Einführung der Planungsmethode.

„BIM ist die Zukunft der Planung und des Gebäudebetriebs“, sagt Christian Röhrl. Er ist ein BIM-Experte bei Burnickl Ingenieure und von der Planungsmethode überzeugt. Das Ingenieurbüro mit Sitz in Velburg und Niederlassungen in Bamberg, Berlin, Hamburg, Köln, München, Passau, Stuttgart, Würzburg und im spanischen Valencia gehört zu den Vorreitern der BIM-Planung in Deutschland.

Während in Deutschland aktuell vor allem Unternehmen und private Bauherren mit BIM planen lassen, kommt das Thema langsam bei den Kommunen an. Das digitale Arbeiten – insbesondere auch mit BIM – soll und wird zukünftig mehr und mehr zum Standard werden, davon ist Röhrl überzeugt. Um das Thema auch in Deutschland voranzutreiben, hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur bereits Ende 2015 eine Reformkommission „Bau von Großprojekten“ gebildet und BIM-Pilotprojekte gestartet.

Jetzt ist die Zeit, sich zu informieren und Erfahrungen zu sammeln

„Wir raten den Kommunen, jetzt erste Erfahrungen mit BIM zu sammeln und sich zu informieren, bevor die Planung überall zur Pflicht wird“, so Röhrl. „Mit BIM sehen die Bauverantwortlichen von Anfang an ein richtiges 3D-Gebäude. Nicht nur einen Grundriss, sondern detailliert das komplette Gebäude. Etwaige Kollisionen am Bau können wir so früher und einfacher feststellen.“

Außerdem verkürze sich die Planungszeit, wenn alles korrekt gemacht werde. Obwohl der anfängliche Aufwand, alle Beteiligten ins Boot zu holen erst einmal größer ist als beispielsweise bei der CAD-Planung, zeigt er klare Vorteile in der Gebäudeplanung, wo die Nachteile überwiegen: Durch den Einsatz von BIM ließen sich Risiken, unerwartete Kostensteigerungen, Fehler in der Planung oder Störungen im Bauablauf vermeiden. Gerade beim Bau großer und komplexer Projekte haben eine detailgenaue Planung und Ausführung oberste Priorität, weiß der Experte.

Die konsequente Weiterführung der 3D-Planung

Die Bauwerksdatenmodellierung ist eine konsequente Weiterführung einer 3D-Planung. Alle Gebäudekomponenten sind mit weiterführenden Informationen versehen. Experten sprechen hier von einer 4D-, 5D-, 6D- oder sogar 7D-Planung. Es können Herstellerinformationen, Zeitpläne und viele weitere Attribute im Zuge der Planung hinzugefügt werden. So lässt sich in den Plänen verzeichnen, wann
zum Beispiel Komponenten oder Bauteile, wie Wände, Decken und Rauchmelder verbaut werden müssen.

Der perfekte Moment, in die gemeinsame Planung mit BIM einzusteigen sei es, wenn die wesentlichen Eckpfeiler der Architektur und des Projektes stehen und es nicht mehr zu häufigen Veränderungen kommt. Für die Kommunen empfiehlt Christian Röhrl, sich rechtzeitig und gründlich mit der BIM-Methode für die Planung öffentlicher Gebäude auseinanderzusetzen: „Die Zeit ist reif für BIM“.

Weitere Informationen unter:
www.burnickl.com
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