Die Kulturlandschaften weltweit haben sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Durch den Strukturwandel in der Landwirtschaft werden viele Flächen intensiver und Randflächen teilweise überhaupt nicht mehr genutzt.

Daraus resultieren vor allem folgende Punkte:
• Verbuschung/Verwaldung und damit Veränderung bzw. starke Reduktion der Vielfalt von Flora und Fauna in Randbereichen.

• Intensiv gepflegte Grünflächen bewirken einen dramatischen Artenschwund.

Die Anforderungen, die sich daraus ergeben, sind im Wesentlichen:

• Wirtschaftlich effiziente Mähverfahren für Randbereiche (Streuobstwiesen, Hanglagen, usw.) zur Offenhaltung dieser Flächen werden notwendig.

• Die Anpassung der Mähverfahren in Randbereichen ist erforderlich, das heißt Reduktion der Mähintervalle pro Jahr und ein verzögerter Mahdtermin für die erste Mahd.

• Eine Anpassung des Mähzeitpunktes – früh morgens bei bedecktem Himmel oder spät abends sind viele Insekten und Bienen nicht unterwegs.

• Anlegen von Rotationsbrachen oder Belassen von Altgrasstreifen ist notwendig.
Unter diesen Voraussetzungen ist Hochgrasmähen weit mehr als ein Trend. Zum Schutz der Umwelt und vor allem zur Reduktion des Bienensterbens ist ein Umdenken bei der Pflege von Grünflächen nicht nur wünschenswert sondern erforderlich.

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www.as-motor.de
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