Seit Dezember 2018 ist in Deutschland eine neue Strahlenschutzverordnung in Kraft, die Grenzwerte für die Belastung mit Radon in Gebäuden festlegt. Übersteigt die Radonkonzentration diese Grenzwerte, müssen Kommunen entsprechende bauliche Maßnahmen ergreifen. Eine Abdichtung der erdberührten Bauteile mit der bitumenfreien Dickbeschichtung weber.tec Superflex D 24 verhindert nicht nur das Eindringen von Radongas durch die Gebäudehülle, sie schützt darüber hinaus auch zuverlässig gegen Feuchtigkeit.

Grenzwerte neu geregelt
Radon ist ein natürlich vorkommendes radioaktives Edelgas, das in tiefen Erdschichten enthalten ist und über den erdberührten Bereich in Gebäude eindringen kann. Sammelt sich Radon in geschlossenen Räumen, steigt das Lungenkrebsrisiko deutlich an. Nach dem überarbeiteten Strahlenschutzgesetz sind Gebäude so zu planen, dass das Eindringen von Radongas durch die Gebäudehülle weitestgehend verhindert wird. Liegen die Radonkonzentrationen an Arbeitsplätzen höher als 300 Becquerel pro Kubikmeter, müssen entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Neubauten sollten so geplant werden, dass eine Strahlenbelastung von 100 Becquerel pro Kubikmeter im Jahresmittelwert nicht überschritten wird.

Nach 24 Stunden druckwasserdicht
Um Gebäude effektiv vor Radongas zu schützen, bietet sich der Einsatz der hochflexiblen Reaktivabdichtung weber.tec Superflex D 24 an. Das Bautenschutz-Produkt von Saint-Gobain Weber wurde von unabhängigen Prüfstellen ab einer Trockenschichtdicke von 4 mm als radondicht zertifiziert. Daneben zeichnet sich die bitumenfreie Dickbeschichtung durch eine schnelle und zuverlässige Durchtrocknung auch bei niedrigen Temperaturen aus. Aufgrund der reaktiv abbindenden Bindemitteltechnologie ist weber.tec Superflex D 24 schnell regenfest und trocknet selbst bei Temperaturen um drei Grad schon innerhalb 24 Stunden vollständig durch. Nach 24 Stunden ist die Dickbeschichtung bis 1 bar druckwasserdicht.

Vielseitig einsetzbar
weber.tec Superflex D 24 kann zur Flächen- und Sockelabdichtung sowie als Horizontalsperre, Egalisierungsspachtel oder Dämmplattenkleber eingesetzt werden. Die Dickbeschichtung ist für alle mineralischen Untergründe sowie Altbitumenuntergründe geeignet.

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Radon – Daten und Fakten

  • Laut Bundesamt liegt der Jahresmittelwert der Radonkonzentration  in Aufenthaltsräumen in Deutschland bei 50 Bq/m3.
  • Bei Konzentrationen über 100 Bq/m3 erhöht sich das Lungenkrebsrisiko            signifikant und zwar um 10 Prozent pro 100 Einheiten.
  • Die biologische Wirkung der Strahlung auf den Körper wird in                          Millisievert (mSv) angegeben.
  • Mit insgesamt 1,1 mSv pro Jahr ist Radon für mehr als die Hälfte der              natürlichen Strahlenbelastung verantwortlich.

Bildunterschrift:

Gebäudeabdichtungen schützen nicht nur gegen Feuchtebelastung, sondern auch gegen das unsichtbare Radongas. Foto: Saint-Gobain Weber