Nur störstoffarme Bioabfälle garantieren hochwertige Gärprodukte und Komposte

Die Zielsetzung, die Bioabfall-MENGEN und die Bioabfall-QUALITÄT deutlich zu steigern, muss in Zeiten der zunehmenden E-Mobilität unter dem Aspekt der sicheren und nachhaltigen E-Kapazität höchste Priorität bekommen!

Ungenutzte Einspar-Potenziale in der Abfallwirtschaft

Immer noch landen zu viele Fremdstoffe (einschließlich Plastikmüll) in der Biotonne. Wir wissen alle – die Trennmotivation sehr vieler Bürger ist unzureichend! Selbst „Stichprobenkontrollen“ und „gezielte Öffentlichkeitsarbeit“ – sie sind nicht nachhaltig, nicht flächendeckend, sind kostenintensiv, nur an der Oberfläche und deshalb weitgehend wertlos. Die Input-Qualität muss schon bei der Sammlung „stimmen“ und das Ziel lautet: Weniger als 1 % Fremdstoffe in der Biotonne!

Automatische Detektions-Systeme (DS) zur Erkennung von Fremdstoffen im Bioabfall eröffnet den Kommunen ein beträchtliches ökologisches und ökonomisches Potenzial!
• Eine permanente, innovative Kontrolle (im gesamten Abfallbehälter) ist die erfolgreichste Art, die Fremdstoffgehalte im Biogut zu reduzieren (einschließlich Plastik) und die erforderliche Inputqualität nachhaltig zu gewährleisten!

• Diese Systeme fördern die Trenn-Disziplin des Bürgers ganz deutlich, so wie festinstallierte Radar-Kontrollen an der Straße, und sie verhindern permanent die Entleerung „vermüllter Bio- bzw. Altpapier-Tonnen“ (= bei Einstellung „ROTE KARTE“ am Verwaltungs-Rechner im Führerhaus).

• Der „lohnende Weg“ bei den EU-Ausschreibungen der Bioabfall-Verwertung: Die Kommunen und Planungsbüros sollten in der Leistungsbeschreibung (= aus finanziellen und ökologischen Gründen), jeweils zwei Annahme-Preise vom Verwerter fordern: Einen Annahme-Preis mit automatischem Detektions-System sowie einen Annahme-Preis ohne automatisches Detektions-System.

ZITAT EU-Kommissar Karmenu Vella

„Die Verwertung von Bioabfällen stellt nach wie vor eine große Herausforderung für die meisten Kommunen in Europa dar. Neben technischen Schwierigkeiten in den Anlagen selbst, ist der relativ hohe Anteil an Fremdstoffen ein Problem, das die Qualität der Produkte beeinträchtigt. „Das Fremdstoff-Detektionssystem kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die Erfassungsquote sowie die Qualität der Wertstoff-Fraktionen zu erhöhen. Somit kann das System zur Schließung von Stoffkreisläufen beitragen.“

Die jährlichen Kosten betragen pro DS nur EUR 3.750,- (nach betriebswirtschaftlicher Kostenrechnung). Die Kosten pro System und Tag betragen nur ca. EUR 14,40 und bringen finanzielle und ökologische Vorteile in großem Ausmaß für die Kommunen und die Verwerter, u. a. weil die durchschnittliche Nutzungsdauer über 16 Jahre beträgt.

Praxis-Aussagen von kommunalen Anwendern

Nutzerbefragungen bei deutschen Kommunen ergaben, dass durch den Detektor-Einsatz die Bioabfall-Input-Qualität deutlich gesteigert werden konnte (= und ohne Personal-Mehraufwand):
• von Schulnote: „mangelhaft“ oder „ausreichend“
• auf Schulnote: „gut“ oder „sehr gut“!

Der flächendeckende Einsatz des Detektionssystems ist ein voller Erfolg.

Unsere Inputqualität hat sich in kurzer Zeit wesentlich verbessert! Die Bürger akzeptieren das System. Nur noch 0,8 Prozent der Biogut- Behälter werden, als unkorrekt befüllt, stehengelassen. Der Fremdstoff-Anteil ist niedriger als 0,3 Gewichts-Prozent. Die Anrufe am Beratungstelefon sind eine Seltenheit.

Bei der „Ausschreibung der BIO-VERWERTUNG“ werden mit dem Hinweis: „Alle Bio-Sammelfahrzeuge sind mit automatischen Detektions- Systemen ausgerüstet“. Dadurch werden deutlich günstigere Annahmepreise erzielt, (z. B. ca. EUR 10,- pro Gewichtstonne niedriger), als ohne automatische Detektions-Systeme!
Was Fremdstoffe sind.

An Fehlwürfen findet sich in der Biotonne vieles, für das z. B. die Wertstofftonne, der Altglascontainer oder die Restmülltonne besser geeignet wären. Die Probleme der Verwerter steigen kontinuierlich.

Jedoch das Detektions-System findet im Biogut u. a. auch Plastikmüll, wie Kunststoff-Tüten, -Verpackungen, -Behälter und -Dosen mit Alu-Deckel, Alu-Folien und Alu-Beschichtungen – aus Küche, Bad, Büro, Apothekenschrank, Kinderzimmer, u. a. auch aus dem Heimwerker-Bereich (gefüllt mit diversen Problemstoffen neben Dosen mit Farben und ­Lacken, auch Batterien und die bereits zerstörten Energie-Sparlampen mit Quecksilber usw.). Fremdstoffe verhindern eine zufriedenstellende Abfallverwertung. Achtlos in die falsche Tonne geworfene Abfälle minimieren die Sortenreinheit der Materialien und erschweren die spätere Weiterbehandlung.

Warum Wirbelstrom-Detektoren zur Fremdstoff-Erkennung?

Dieses physikalische Verfahren nützt die elektrische Leitfähigkeit der Fremdstoffe aus. In Abhängigkeit von der eingestellten Empfindlichkeitsstufe (31 Stufen) lautet das Prüfergebnis: „Fremdstoffe erkannt“ bzw. „NICHT erkannt“. Diese Prüfung findet ohne Zeitverlust statt.

Nachfolgende Korrelation gilt es zu beachten:
FAZIT: „Beim Detektieren von „Metall“ (auch NE-Metall und Metall-Verbunde) liegt ein zuverlässiges Symptom für die allgemeine Verschmutzung eines Behälters vor.“

Handlungsempfehlungen:GRÜNE Lob-Karte, GELBE und ROTE Karte

Heute können die Bürger wirkungsvoll, mit am Tonnen-Deckel eingeklemmten Karten informiert und zu Handlungen aufgefordert werden (je Einstellung am Verwaltungsrechner):
• Mit einer „GRÜNEN LOB-Karte“ für gute Trennung gelobt werden, evtl. verbunden mit der Teilnahme an einer Verlosung
(= ca. einmal im Jahr).

• Mit einer „GELBEN Karte“ wegen schlechter Trennung ermahnt werden (die Tonne wird trotzdem geleert). Üblich sind dafür die ersten 4–8 Wochen. Danach beginnt man mit der „ROTEN Karte“.

• Mit einer „ROTEN Karte“ ermahnt werden und die Tonne bleibt unentleert stehen (bei einer der Empfindlichkeits-Stufen im Bereich „sehr niedrig“, d. h.: in ca. 1 % aller Tonnen).

Praxis-Erfahrung: Pro Fahrzeug und Tag bleiben demnach ca. 8 Behälter unentleert stehen: Bei 7 Behältern findet in der Regel eine „Rücksortierung“ durch den Verursacher statt und nur bei 1 Behälter findet eine gebührenpflichtige Sonderentleerung statt – über die „reguläre“ Restmüllabfuhr (z. B. in Großwohnanlagen). Z. B. eine gebührenpflichtige „Restmüll-Banderole“ ist dann die Voraussetzung für diese Sonderentleerung.

Weitere Informationen unter:
www.maier-fabris.de
KD1906025