Seit dem 1. Januar müssen alle Aufzüge in Deutschland neuen Notruf-Normen entsprechen

Mit dem Ablauf der Übergangsfrist muss seit Jahresbeginn jeder Aufzug in Deutschland, in dem Personen befördert werden, über ein Zwei-Wege-Kommunikationssystem verfügen. Die Vorschrift gilt auch für einzelne Aufzüge in Unternehmen und Behörden. Um Bußgelder und Stilllegungen zu vermeiden, sollten Nachzügler umgehend aktiv werden.

Damit sichergestellt ist, dass eingeschlossene Personen schnelle und adäquate Hilfe erhalten, wurden die Vorschriften in der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) für Aufzüge bereits vor über fünf Jahren geändert. Seitdem galt eine Übergangsfrist, die nun zum Jahresende abgelaufen ist.

Klingeln, Notglocken und ähnliche Lösungen für den Notfall, die lediglich vor Ort einen Alarm auslösen, dürfen nicht länger eingesetzt werden. Selbst dort, wo nur ein einzelner Aufzug betrieben wird, in denen eine Person mitfahren kann, muss seit dem 1. Januar 2021 ein Zwei-Wege-Kommunikationssystem in Betrieb sein, das mit einer Notrufzentrale verbunden ist. Diese muss wiederum selbst an Sonn- und Feiertagen rund um die Uhr erreichbar sein. Durch das Zwei-Wege-System ist dabei sichergestellt, dass die Notrufzentrale mit den eingeschlossenen Personen kommunizieren kann, um wichtige Informationen einzuholen und bei Bedarf beruhigend auf die Eingeschlossenen einzuwirken.

Kurzfristige Umrüstung ist möglich
Da die neuen Vorschriften auch für Aufzüge gelten, die vorwiegend zum Lastentransport verwendet werden, in denen jedoch Personen mitfahren können, dürften die neuen Normen rund 675.000 Anlagen in Deutschland betreffen. Nicht bekannt ist, wie viele dieser Aufzüge bereits über ein entsprechendes Zwei-Wege- Kommunikationssystem verfügen. Alle sind es definitiv nicht, wie das Unternehmen Telegärtner Elektronik bestätigt. Auch nach dem Ablauf der Übergangsfrist melden sich immer wieder Unternehmen und Behörden bei dem Spezialisten für Aufzugnotruf, um einzelne oder auch mehrere Aufzüge nachrüsten zu lassen. Mit Prolift Aufzugnotruf bietet das Crailsheimer Unternehmen ein Rundum-Sorglos-Paket an, das ab 79 Euro im Monat eine normkonforme Umrüstung garantiert und bundesweit gilt.

Bei den unterschiedlichen Mietangeboten ist neben der monatlichen Servicegebühr auch die Hardware sowie die Installation und Inbetriebnahme beinhaltet. Alternativ bietet das Unternehmen die Hardware, Installation und Inbetriebnahme zu einem Festpreis von 1.750 Euro an. Bei dieser Variante kommt lediglich eine geringe monatliche Gebühr für die Rund-um-die-Uhr-Anbindung des Systems an die Notrufzentrale hinzu. Laut Telegärtner Elektronik ist die Umrüstung kurzfristig möglich, um allen Aufzugsbetreibern dabei zu helfen, Bußgelder oder sogar Stilllegungen zu vermeiden.

Weitere Informationen unter:
www.prolift-aufzugnotruf.de
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