Vom 9. bis 13. September steht in den Holstenhallen Neumünster wieder das Bauen im Mittelpunkt: Die NordBau 2026 bietet mit ihren Ausstellern, Partnerverbänden und ei-nem umfangreichen Kongressangebot zahlreiche Neuheiten, Beratungsangebote sowie Möglich-keiten zum Netzwerken und für Wissenstransfer.

Fokus: Bauen mit Holz

Die Hallen 4 und 6 werden ab 2026 zu „Holzbau-Hallen“. Gemeinsam mit dem Holzbauzentrum*Nord (HBZ*Nord) präsentieren die Aussteller und Partner der NordBau die geballte Kompetenz zum Thema Bauen mit Holz. Unter dem Motto „Holz*Handwerk*Zukunft“ richtet sich die neue Plattform gezielt an Fachleute aus dem Holzbau, dem Ingenieurwesen, der Architektur, der Wohnungswirtschaft sowie an Investoren. Sie zeigt Innovationen anhand von Praxisbeispielen und wie vielseitig der Baustoff Holz in modernen Gebäuden eingesetzt werden kann. Auf der zentralen Bühne werden Projekte, Materialien und Techniken vorgestellt, die sowohl Investoren als auch privaten Bauherren von Nutzen sein können. Der dazugehörige Branchentreff lädt Aussteller und Gäste zu Dialog und Austausch ein.

Bauen: Geplant, vernetzt, zukunftsorientiert

Die Zukunft des Bauens ist digital, nachhaltig und vernetzt. Unter diesem Leitsatz bündeln führende Akteure aus Architektur und Ingenieurwesen ihre Forschungsexpertise. Sie geben dazu spannende Einblicke an verschiedenen Anlaufstellen in Halle 1. Im Zentrum stehen zukunftsweisende Themen wie Smart Construction, Kreislaufwirtschaft und Erkenntnisse der Materialprüfanstalt SH. Im engen Zusammenspiel mit der AIK SH (Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein) zeigen alle Partner, wie moderne Bauprozesse effizienter und ressourcenschonender gestaltet werden können.

Gleichzeitig werden die Berufe rund um Bauplanung nahbar präsentiert und Interessierte können mit Studierenden und Profis in Kontakt kommen. Auch die Gemeinschaftsfläche des Baugewerbe- verbandes SH, mit den Handwerkskammern Lübeck und Flensburg bietet Raum für Austausch und Beratung. Der Fokus liegt auf Nachwuchsförderung und Nachfolgeregelungen. Fundiert wird diese Thematik ebenso vom Bauindustrieverband mit dem Ausbildungszentrum Ahrensbök aufgegriffen, die gemeinsam die vielfältigen Berufsmöglichkeiten in der Bauindustrie präsentieren.

Recruiting, Nachwuchs, Förderung

Etablierte Bauunternehmen nutzen die NordBau mittlerweile nicht nur zur Vorstellung innovativer Produkte und Verfahren, sondern auch um Personal zu gewinnen. Sie kommen auf dieser Plattform in den Dialog mit dem Branchennachwuchs, angehenden Auszubildenden und Studierenden sowie mit interessierten Fachkräften. In Halle 1 sind diese Branchengrößen in bester Gesellschaft, denn hier sind auch weitere Firmen positioniert, die sich im Rahmen der „NordJob Bau: Technik“ gezielt den Jugendlichen als Arbeitgeber präsentieren.

Über das Institut für Talententwicklung kommen Schülerinnen und Schüler bereits im 14. Jahr zu vorab vereinbarten Terminen auf die Messe und treten direkt mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt – frei von einem echten Vorstellungsgespräch, raus aus der Schulsituation, umgeben von der Branche, die breitgefächert auf der Messe vertreten ist. Immer mehr Schulen und Ausbildungszentren entdecken dieses Branchentreffen als Chance, dem Nachwuchs die „Bau-Welt“ zu eröffnen und damit praxisnahe Möglichkeiten der Berufsorientierung zu geben.

Im Freigelände: Große Maschinen, großes Angebot

Gut sortiert und gefüllt zeigt sich auch das ausgebuchte Freigelände mit den verschiedenen Schwerpunkten. Baumaschinen und Baugeräte von klein bis ganz groß werden auf dem gesamten Holstenhallen-Gelände präsentiert. Interessierte können Material, Verarbeitung und Technik prüfen und sich vorführen lassen. Das Angebot umfasst elektrogetriebene Maschinen mit der dazugehörigen Ladeinfrastruktur, hochmodern gesteuerte Baumaschinen für den Straßenbau, Nutzfahrzeuge mit speziellen Einbauten, kommunale Geräte für unterschiedliche Witterungen sowie Krane und Leitern.

Weitere Informationen unter:
www.nordbau.de
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